Gibt es Probleme mit Ridley Scott? "Alien: Romulus"-Fortsetzung verzögert sich womöglich noch eine ganze Weile
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Grünes Licht hat „Alien: Romulus 2“ schon vor geraumer Weile bekommen, doch so richtig Bewegung kam in das Projekt bislang nicht. Wie nun berichtet wird, könnte dafür „Alien“-Regisseur Ridley Scott verantwortlich sein.

Disney und seinen verbundenen Unternehmen

Mit einem weltweiten Einspielergebnis von knapp 351 Millionen US-Dollar entwickelte sich „Alien: Romulus“ zu einem echten Kassenerfolg. Darüber hinaus wurde der Sci-Fi-Horrorfilm von „Evil Dead“-Macher Fede Alvarez auch von Kritiker*innen überwiegend positiv aufgenommen. Angesichts dieser starken Resonanz ließ das grüne Licht für eine Fortsetzung nicht lange auf sich warten. Dennoch ist auch zwei Jahre nach dem Kinostart noch immer nicht allzu viel Bewegung in das Projekt gekommen.

Im Oktober 2025 gab Alvarez schließlich bekannt, dass er bei „Alien: Romulus 2“ nicht auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird. Stattdessen möchte er sich zunächst einem persönlicheren Projekt widmen und die Inszenierung in andere Hände legen. Wer seine Nachfolge antreten soll, ist bislang allerdings noch nicht bekannt – und das, obwohl das Drehbuch bereits seit einigen Monaten fertiggestellt sein soll. Einer der Gründe für diese Verzögerung könnte ausgerechnet Ridley Scott sein, der das Franchise einst mit „Alien“ aus der Wiege hob.

Möchte Ridley Scott unbedingt "Alien: Romulus 2" inszenieren?

Wie Brancheninsider Jeff Sneider in seinem Newsletter berichtet, soll Ridley Scott derzeit eine zentrale Rolle dabei spielen, warum bislang kein Regisseur für „Alien: Romulus 2“ gefunden wurde. Demnach würde der inzwischen 88-jährige Filmemacher den Streifen am liebsten selbst inszenieren. Inzwischen wird sogar darüber spekuliert, dass Fede Alvarez das „Romulus“-Sequel verlassen haben könnte, weil es zwischen ihm und Scott zu kreativen Differenzen gekommen sei.

Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bislang allerdings nicht. Auch die Meldung, dass „Evil Dead Burn“-Regisseur Sebastien Vanicek zeitweise als möglicher Kandidat für die Inszenierung von „Alien: Romulus 2“ gehandelt wurde, die Gespräche jedoch recht schnell wieder beendet worden sein sollen, könnte mit Scotts Ambitionen zusammenhängen. Konkrete Hinweise darauf gibt es jedoch nicht, sodass auch dies vorerst reine Spekulation bleibt.

Zuletzt gab es außerdem Gerüchte, dass „The Death Of Robin Hood“-Macher Michael Sarnoski den Regieposten bekleiden sollte, eine Bestätigung ist aber drei Monate nach der Meldung nicht eingetroffen. Hat sich Scott hier womöglich auch quergestellt?

Bekannt ist hingegen, dass Fede Alvarez großes Interesse daran hatte, den Androiden David (Michael Fassbender), der bereits in „Prometheus – Dunkle Zeichen“ und „Alien: Covenant“ zu sehen war, zurückzubringen. Wie Alvarez in The Hot Mic verriet, habe Scott jedoch deutlich gemacht, dass er selbst derjenige sein möchte, der David wieder auf die Leinwand zurückholt, da er mit dieser Figur und ihrer Geschichte offenbar noch nicht abgeschlossen hat.

Bleibt die Frage, ob „Alien: Romulus 2“ überhaupt in Ridley Scotts Terminplan passen würde. Der „Gladiator“-Regisseur arbeitet derzeit schließlich an den Vorbereitungen für eine Neuverfilmung von „Die Schatzinsel“. Alles, was ihr über das Projekt wissen müsst, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Nach "Gladiator 2" das nächste Historien-Epos: Ridley Scott dreht "Fluch der Karibik"-Konkurrenten mit Hugh Jackman – die Vorlage ist 143 Jahre alt!

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