Ab heute im Streaming-Abo: 100 Episoden packende Sci-Fi-Mystery von J.J. Abrams – ein Muss für "Akte X"-Fans
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Die Lücke, die „Akte X“ hinterließ, konnte „Fringe - Grenzfälle des FBI“ zwar nicht komplett schließen. Die Serie ist aber definitiv eine Empfehlung für Fans von packender Sci-Fi-Mystery. Bei HBO Max könnt ihr nun alle Folgen streamen.

Von 1993 bis 2002 konnte „Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI“ ein Millionenpublikum rund um den Erdball vor die Fernsehbildschirme fesseln – und sorgte dafür, dass Verschwörungstheorien rund um Begegnungen der dritten Art endgültig so richtig salonfähig wurden. Als die Serie dann – vorerst (2016 und 2018 ging es mit Staffel 10 und 11 noch weiter) – endete, musste die Lücke natürlich geschlossen werden, die das Erfolgsformat hinterließ.

2003 ging dann „Fringe - Grenzfälle des FBI“ auf Sendung. Die Sci-Fi-Mystery-Serie, die von „Lost“-Co-Schöpfer und dem späteren „Star Wars“-Regisseur J.J. Abrams („Star Trek“) sowie seinen „Star Trek“-Autoren Roberto Orci und Alex Kurtzman entwickelt wurde, sollte ähnliche Themen wie „Akte X“ behandeln, in Sachen Science-Fiction aber noch einen Schritt weiter gehen.

Ihr habt die Serie bislang noch nicht gesehen? Bei HBO Max könnt ihr ab sofort alle fünf Staffeln (insgesamt 100 Episoden) streamen. Der Streamingdienst ist auch als Channel bei Amazon Prime Video verfügbar:

Das ist "Fringe - Grenzfälle des FBI"

Die FBI-Agentin Olivia Dunham (Anna Torv) wird Teil einer Spezialeinheit, die eine Reihe scheinbar unmöglicher Ereignisse untersucht: Menschen mutieren auf rätselhafte Weise, Erinnerungen werden manipuliert und Naturgesetze scheinen außer Kraft gesetzt. Unterstützung erhält sie vom exzentrischen Wissenschaftler Walter Bishop (John Noble) und dessen Sohn Peter (Joshua Jackson). Gemeinsam stoßen sie auf eine verborgene Welt experimenteller Forschung, die weit über alles hinausgeht, was die Öffentlichkeit für möglich hält...

Wirkte „Fringe“ zu Anfang noch wie eine Serie, die den klassischen Case Of The Week behandelt und offenbar nicht auf ein großes Ganzes zusteuert, sollte sich die Serie spätestens mit Staffel 2 als erzählerisch deutlich ambitionierter erweisen: Die mysteriösen Fälle um Menschen, die sich auflösen, Gedankenübertragung und das offenbar brüchige Verhältnis von Zeit und Raum mündeten zunehmend in einen großen Handlungsbogen rund um Paralleluniversen.

Was die Serie dabei so unterhaltsam gemacht hat, ist nicht nur ihr Umgang mit der sogenannten Fringe Science, also jener Wissenschaft, die jenseits des Bekannten liegt. Auch die Figuren waren packend! Vor allem Walter Bishop konnte durch seine ambivalente Persönlichkeitsstruktur fesseln und bildete inmitten der Verschwörungen, Geheimnisse und dem Schicksal verschiedener Welten durch seine tiefe Menschlichkeit sowie oft moralische Fragwürdigkeit ein spannendes emotionales Zentrum der Serie.

Eine andere Serie aus den frühen 2000er-Jahren, die ebenfalls ziemlich gefeiert wurde, ist kürzlich auch ins Streaming-Abo gekommen. Worum es sich dabei handelt, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Neu auf Amazon Prime Video: Eine prachtvoll ausgestattete Historien-Serie vom "Vikings"-Macher – hier feierte Henry Cavill seinen Durchbruch!

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