Auch der "Ratatouille"-Star will ein Sequel, aber er hat eine Bedingung für Pixar: "Es muss dieselbe Energie wie Terminator 2 haben"
Julius Vietzen
Julius Vietzen
-Senior-Redakteur
Als einer von nur drei Vätern in der Redaktion schaut Julius häufig Kinder- und Animationsfilme – mal mehr und mal weniger freiwillig. Wobei: Pixar, Disney und Ghibli gehen eigentlich immer...

Patton Oswalt spricht in der Originalfassung von „Ratatouille“ den Rattenkoch Remy. Nun hat er in einem Interview verraten, unter welchen Bedingungen er sich einen „Ratatouille 2“ vorstellen könnte und welche Vorbilder ihm dafür vorschweben.

Die Liste der Pixar-Klassiker, die noch keine Fortsetzung erhalten haben, ist kurz: „Das große Krabbeln“, „Wall-E“, „Oben“, vielleicht noch „Merida“, der allerdings schon kein ganz so großer Hit mehr war. Und dann ist da noch Ratatouille von 2007, der nicht nur als einer der besten Pixar-Filme, sondern auch als einer der besten Animationsfilme gilt – und bislang trotzdem weder eine Fortsetzung noch ein Realfilm-Remake erhalten hat.

Auch Patton Oswalt, der in der Originalfassung von „Ratatouille“ die kochende Ratte Remy spricht, würde gerne eine Fortsetzung zu „Ratatouille“ drehen, wie er nun in einem Interview mit dem Podcast Obsessed zu Protokoll gab. Allerdings hat er dafür eine wichtige Bedingung:

Kein "Ratatouille 2" ohne eine gute Idee

„Natürlich fände ich es großartig, wenn es ein ‚Ratatouille‘-Sequel geben würde. Aber ich möchte, dass es passiert, weil [Regisseur] Brad Bird eine gute Idee hat. So arbeitet er“, erklärte Patton Oswalt gegenüber Obsessed. Ähnlich sei das damals auch bei „Die Unglaublichen“ und „Die Unglaublichen 2“ gewesen, denn eigentlich sollte auch das Pixar-Superhelden-Abenteuer keine Fortsetzung bekommen, bis Brad Bird dann mehr als zehn Jahre später doch eine zündende Idee gehabt habe.

„Wenn er also eine Idee hat, dann ist das genau das, was ich machen will“, betonte Oswalt. „Ich will nicht der Typ sein, der so was vorschlägt wie: Hey, wie wäre es, wenn Remy das macht? Ich will, dass es eine Idee ist, der man nicht widerstehen kann. Ich will nicht, dass sie daher kommt, dass wir unsere Schreibblöcke rausholen und eine Fortsetzung austüfteln.“

"Ich will, dass das Sequel wie 'Terminator 2' oder 'Aliens' wird"

Es gebe einen Haufen Sequels bei denen das genau so gemacht worden sei und es fühle sich immer künstlich an, so der Remy-Sprecher weiter. Anschließend holte Oswalt noch zu einem Vergleich für die Art von Fortsetzung aus, die ihm für „Ratatouille 2“offenbar vorschwebt:

„Ich will, dass das Sequel wie ‚Terminator 2‘ oder ‚Aliens‘ wird. Nicht dieselbe Art von Film, aber es muss dieselbe Energie haben, nämlich eine Erweiterung der Geschichte, die wir erzählen mussten. Es geht nicht nur ums Geld. Wir lieben natürlich Geld und wollen es haben, aber wir holen es uns, indem wir eine großartige Geschichte mit lauter neuen Dimensionen erzählen, von denen wir vorher gar nichts wussten.“

Das klingt doch nach einer vernünftigen Vorgehensweise. Fehlt nur noch die zündende Idee für „Ratatouille 2“. Bis dahin wendet sich Pixar erst einmal von den Ratten ab und den Katzen zu – und zwar mit dem neuen Animationsfilm „Gatto“:

Der erste Trailer zum neuen Pixar-Film "Gatto" nimmt sich ausgerechnet den besten Gangsterfilm (!) aller Zeiten zum Vorbild

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