Sci-Fi-Kracher zwischen "Matrix" und "Highlander" neu auf Netflix – vom Regisseur des Michael-Jackson-Biopics "Michael"!
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Berührt und fasziniert zu werden, aber auch etwas über sich selbst lernen – das bedeutete Kino schon immer für Daniel. Darum machte der einstige Sozialarbeiter am Ende seine Leidenschaft auch zum Beruf.

Antoine Fuqua hat sich im Laufe seiner Karriere bereits ordentlich ausgetobt und Ausflüge in die verschiedensten Genres unternommen. Science-Fiction-Fans wurden 2021 mit einer Romanverfilmung bedient, die ihr ab sofort bei Netflix findet.

Antoine Fuqua ist einer dieser Filmemacher (neben u.a. „Fight Club“-Regisseur David Fincher und „Her“-Macher Spike Jonze), die zunächst Musikvideos in Szene setzten, bevor sie schließlich Hollywood im Sturm eroberten. In den 2000ern machte er sich mit dem oscarprämierten „Training Day“ und prominent besetzten Großproduktionen à la „Tränen der Sonne“, „King Arthur“ und „Shooter“ einen Namen. Viele kennen ihn heute zudem als Schöpfer der „Equalizer“-Reihe mit Denzel Washington. Und mit „Michael“ verantwortete er zuletzt außerdem einen der größten Kassenschlager des aktuellen Kinojahres. Doch auch Science-Fiction-Enthusiasten hat der 61-Jährige bereits versorgt …

… wenn auch mehr schlecht als recht. Wer sich trotzdem ein Bild davon machen will, hat jetzt wenigstens bequem die Möglichkeit dazu. DennInfinite - Lebe unendlich“ könnt ihr ab sofort bei Netflix streamen. Was allerdings nicht heißt, dass ihr das auch solltet...

"Infinite - Lebe unendlich": Das ist die Story

Evan (Mark Wahlberg) nimmt täglich Medikamente ein, um so trotz seiner Halluzinationen ein möglichst geregeltes Leben führen zu können. Oder zumindest glaubt er das. Entgegen dem, was ihm gesagt wurde, leidet er allerdings keineswegs an Schizophrenie – und seine vermeintlichen Wahnvorstellungen sind weit mehr als nur das. Nämlich Erinnerungen an frühere Leben. Denn Evan ist ein sogenannter Infinite. Ein unendlich Lebender, oder besser gesagt: die x-te Version davon.

Als solcher kann er auf sämtliches Wissen zurückgreifen, das seine Vorgänger in früheren Leben sammelten. Dabei muss er sich aber vor dem geheimnisvollen Bathurst (Chiwetel Ejiofor) in Acht nehmen, dem er eines Tages ins Netz geht – und der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Infinites den Garaus zu machen…

Infinite - Lebe Unendlich
Infinite - Lebe Unendlich
Starttermin 1. Juni 2021 | 1 Std. 46 Min.
Von Antoine Fuqua
Mit Mark Wahlberg, Chiwetel Ejiofor, Sophie Cookson
User-Wertung
2,7
Filmstarts
1,0

Der lose auf D. Eric Mainkranz' Fantasy-Roman „The Reincarnationist Papers“* basierende Sci-Fi-Actioner sollte ursprünglich im Jahr 2020 in die Kinos kommen, wurde im Zuge der Corona-Pandemie jedoch im Streaming versenkt – wo der starbesetzte Sci-Fi-Actioner, der sich irgendwo zwischen „Matrix“ und „Highlander“ zu positionieren versucht, ehrlicherweise aber auch besser aufgehoben ist.

„Infinite“ ist lustlos gespielt, lieblos inszeniert und plump erzählt. „Wenn gefühlt 90 von 105 Minuten aus dem Erklären des Plots besteht, aber am Ende trotzdem nichts wirklich einen Sinn ergibt oder auch nur einen Schritt weit glaubwürdig erscheint, dann ist [...] etwas ganz gewaltig schiefgelaufen“, heißt es dazu unter anderem in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik, in der es am Ende die Höchststrafe gab – und zwar nur 1 von 5 Sternen sowie ein vernichtendes Fazit:

„Infinite - Lebe unendlich“ ist trotz der erprobten Combo Antoine Fuqua / Mark Wahlberg ein erdrückend freud- und ideenloser Film geworden. Ein Paradebeispiel höchstens für das in eineinhalb Lockdownjahren verstärkt aufgetretene Phänomen der weitgehend spurlos im Streaming versenkten Großproduktionen.

Berechtigte Hoffnungen auf ein sehenswertes Stück Science-Fiction-Kino darf man sich indes hinsichtlich eines anderen Projekts machen, das überaus vielversprechend klingt:

Um diesen Film hat sich halb Hollywood gerissen: Regisseur für Sci-Fi-Thriller mit Glen Powell gefunden

Unsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.

*Bei diesem Link handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren