Neu auf Netflix: "Fast & Furious" und Comedy-Stars sorgen als ungleiches Duo für mächtig Chaos
Björn Schneider
Björn Schneider
-Freier Autor
Seit Björn als Kind „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Hook“ gesehen hat, ist er vom Medium Film und seinen (audio-)visuellen Möglichkeiten fasziniert. Am liebsten schaut er Horror, Western, Mystery und Thriller. Musicals und romantische Komödien kosten ihn allerdings Überwindung.

Als WWE-Champion kannte John Cena mit seinen Gegnern kein Erbarmen. In „Little Brother“ bringt ihn Komiker Eric André als Chaos auf zwei Beinen nun an seine Grenzen. Ab sofort könnt ihr die schräge Buddy-Komödie mit eurem Netflix-Abo streamen.

Man nehme zwei völlig gegensätzliche, widersprüchliche Charaktere, die sich (zu Beginn) absolut nicht ausstehen können, und zwinge sie, zusammenzuarbeiten bzw. an einem Strang zu ziehen. Das ist das Wesen jeder guten Buddy-Comedy und zeichnet Klassiker des Genres wie „Nur 48 Stunden“, „Tango & Cash“ oder die „Lethal Weapon“-Reihe aus.

Im Gegensatz zu den jeweiligen Hauptfiguren in den genannten Beispielen sind Rudd und Marcus aus „Little Brother“ zwar keine Cops – doch in Sachen Weltanschauung und Lebensstil mindestens ebenso verschieden. Der Trailer lieferte bereits einen wahnwitzigen Vorgeschmack darauf, wie der eine versucht, die Fassung zu wahren, während der andere für mächtig Aufsehen und Verwirrung sorgt.

Ab sofort könnt ihr die starbesetzte Komödie exklusiv im Abo bei Netflix streamen.

Darum geht’s in "Little Brother"

Rudd (John Cena) ist ein spießiger, extrem ordnungsliebender Familienvater und erfolgreicher Immobilienmakler, dessen Leben perfekt durchgeplant ist. Alles ändert sich mit einem Anruf. In diesem wird ihm mitgeteilt, dass sein Bruder nach einem Autounfall im Krankenhaus liegt. Dort stellen er und Frau Deirdre (Michelle Monaghan) fest, dass es sich gar nicht um Rudds echten Bruder handelt, sondern um Marcus (Eric André), für den Rudd einst der Einschulungs-Pate in der High-School war. Weil Marcus niemanden hat, nehmen Rudd und Deirdre ihn vorübergehend bei sich auf – und bereuen ihre Entscheidung schon bald.

Unsagbar laut, exzentrisch, schamlos und ungezügelt – so lässt sich Marcus‘ Charakter wohl am ehesten beschreiben. Mit ihm holen sich Rudd und Deidre eine personifizierte Abrissbirne in die eigenen vier Wände. Marcus zerschmettert nämlich den Alltag der Familie in Sekunden – und die Wohnung gleich mit.

Für Action- und DC-Star John Cena („Fast X“, „Peacemaker“) sind selbstironische (Action-) Komödien nichts neues. Sein komödiantisches Talent bewies er bereits erfolgreich in den Amazon-Prime-Originalen „Ricky Stanicky“ und „Ein Jackpot zum Sterben!“. Netflix setzt in „Little Brother“ neben dem früheren WWE-Superstar darüber hinaus auf ein Ensemble, das geballte Comedy- und Serien-Erfahrung vor der Kamera vereint. Und das bis in die Nebenrollen.

Neben den Co-Stars Monaghan („Mission: Impossible-Fallout“) und Anarcho-Komödiant André („Bad Trip“) sind u.a. noch Christopher Meloni („Law & Order - Special Victims Unit“), Ego Nwodim (Saturday Night Live) und Caleb Hearon („The Bear“) mit dabei. Die Regie übernahm Matt Spicer, für den es der erste Film seit der gefeierten Indie-Dramedy „Ingrid Goes West“ (2017) ist.

Noch deutlich mehr Star-Power als „Little Brother“ besitzt das Mystery-Drama „In the Hand Of Dante“, das ebenfalls brandneu auf Netflix ist. Darin geben sich u.a. Gal Gadot, Gerard Butler, Al Pacino, Jason Momoa, John Malkovich und Martin Scorsese (!) die Ehre:

Neu auf Netflix: Gerard Butler, Gal Gadot, Jason Momoa und weitere Superstars in einem Film!

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