Lukas (Louis Hofmann) hat im Jahr von Angela Merkels „Wir schaffen das“ genug von Schreckensmeldungen in den Nachrichten über Menschen, die beim Versuch, meist von Afrika aus das Mittelmeer zu überqueren, ihr Leben lassen. Den vagen Ansagen aus der Politik misstraut er, irgendjemand muss möglichst schnell und tatkräftig aktiv werden, um die grauenvolle Situation zu verändern, so seine idealistischen und selbstlosen Gedanken. Zusammen mit einigen Gleichgesinnten, die er in Kneipen und an anderen Orten findet, gründet er in Berlin die Nichtregierungsorganisation „Jugend rettet“.
Finanziert vor allem durch Crowdfunding und entgegen den Willen seiner besorgten Eltern (Franka Potente und Herbert Knaup) begeben Lukas und seine Mitstreiter sich im Sommer 2016 völlig unerfahren, aber mit dem Herz am rechten Fleck, auf Rettungsmissionen im Mittelmeer, an Bord des Bootes „luventa“, das man mit Unterstützung eines reichen Paars (Corinna Harfouch und Ulrich Matthes) gekauft hat.
Über ein Jahr lang stechen die jungen Leute immer wieder in See und können in den folgenden Monaten tausende Geflüchtete retten, die ohne ihre Hilfe mit hoher Wahrscheinlichkeit ertrunken wären. Jetzt gibt es einen ersten Trailer zu „23 000 Leben“, der die außergewöhnliche Reise von Lukas und seinem Team schildert. Ab dem 2. Juli läuft das Seenotrettungsdrama dann in ausgewählten Kinos zu sehen, bevor es am 17. Juli exklusiv auf Netflix gestreamt werden kann.
Deutsche A-Liga vor und hinter der Kamera
Regisseur Markus Goller („Frau Ella“) und Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg („Russendisko“) sind nach der gemeinsamen Arbeit an „Friendship!“, „25 km/h“, „One for the Road“ und „Die Ironie des Lebens“ ein eingespieltes Team und haben sich für „23 000 Leben“ schon zum fünften Mal zusammengetan. Neben „Dark“-Star Louis Hofmann sind unter anderem Mala Emde („Und morgen die ganze Welt“), Katharina Stark („Nürnberg ‘45: Im Angesicht des Bösen“) und Frederick Lau („Das perfekte Geheimnis“) zu sehen.
Auf technischer Seite agieren sogar zwei Oscar-Preisträger: Für die Ausstattung zeichnet Christian Goldbeck verantwortlich, während die Filmmusik von Volker Bertelmann komponiert wurde – beide erhielten für ihre Arbeit am Netflix-Antikriegsdrama „Im Westen nichts Neues“ 2023 einen Acadmey Award.
Mit durchaus leinwandtauglichen Bildern dürfte auch der dritte Teil der „Enola Holmes“-Reihe aufwarten – eine Kinoauswertung spendiert Netflix aber auch dem neuen Film nicht, sondern packt ihn direkt ins Streaming-Programm. Den Trailer dazu und Infos zur Handlung findet ihr hier:
Nach "Stranger Things" meldet sich Millie Bobby Brown in 3 Tagen mit dem nächsten Netflix-Hit zurück: Deutscher Trailer zu "Enola Holmes 3"Unsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.