In „Primitive War“ verband Luke Sparke Dinosaurier mit dem Vietnamkrieg. Der in Deutschland direkt im Heimkino veröffentlichte Film erlangte schnell eine größere Fangemeinde. Trotz eines geringen Budgets waren viele begeistert von der Umsetzung. Teilweise wird er sogar als bester Dino-Film außerhalb des „Jurassic Park“-Franchises gefeiert. Für Sparke ist damit die Richtung klar: Mehr Dinos! Neben „Primitive War 2“ arbeitet er nun auch an einer ganz besonderen Serie. In dieser machen Dinos den Wilden Westen unsicher.
Das neue Projekt heißt „Dinosaurs Of The Wild West“ und wird aktuell über Kickstarter angeschoben. Dieses Mal plant Sparke keinen Kinofilm, sondern hat eine so umfangreiche Story im Sinn, dass gleich eine ganze Serie entstehen soll. Für die Finanzierung der ersten beiden Episoden sammelt er nun via Kickstarter Geld. Sollte die Crowdfunding-Kampagne besonders erfolgreich sein, könnten direkt weitere Episoden bis hin zu einer kompletten Staffel folgen.
"Dinosaurs Of The Wild West": Cowboys und T-Rexe
Die Serie spielt in einer alternativen Version des amerikanischen Westens. Hier wurde die Zivilisation nicht auf Pferden, Dampfmaschinen und Eisenbahnen aufgebaut, sondern auf Dinosauriern. Menschen und Urzeitwesen leben seit Generationen Seite an Seite. Reisen, Städte, Kriege und Machtverhältnisse hängen von den gigantischen Kreaturen ab, die diese Welt geprägt haben. Doch im Jahr 1879 stoßen ein Kopfgeldjäger und ein Gesetzeshüter auf eine Verschwörung, die zur Auslöschung der Dinos führen könnte.
Der zur Kickstarter-Kampagne veröffentlichte Trailer gibt bereits einen guten Eindruck davon, wie wild diese Mischung werden soll. Wir erleben eine Welt, in der Cowboys sogar auf einem T-Rex reiten. Das sieht ein bisschen so aus, als hätte jemand „Jurassic Park“, „Red Dead Redemption“ und „Yellowstone“ miteinander kombiniert. Sparke selbst verglich sein Projekt gegenüber dem US-Magazin MovieWeb derweil mit einer Mischung aus „Tombstone“, „House Of The Dragon“ und dem bereits genannten Videospiel „Red Dead Redemption“.
Vom Fan-Art-Konzept zum eigenen Dino-Universum
Inspiriert ist „Dinosaurs Of The Wild West“ von den Illustrationen des Künstlers Shaun Keenan, der bereits seit Jahren Bilder einer Welt entwirft, in der Menschen und Dinosaurier im Wilden Westen zusammenleben. Luke Sparke hat dieses Konzept nun zu einem größeren Serienuniversum weiterentwickelt und fungiert als Showrunner.
Dass Sparke auf Kickstarter setzt, um die Serie auf den Weg zu bringen, erklärt er damit, dass man nicht jahrelang auf das grüne Licht eines Senders oder Streamingdienstes warten wolle. Stattdessen soll das Publikum direkt entscheiden, ob diese Welt existieren darf.
Dank Kickstarter: Ihr könnt helfen und selbst zum Dino-Reiter werden
Die Crowdfunding-Kampagne zu „Dinosaurs Of The Wild West“ läuft ab dem heutigen 7. Juli bis zum 6. August 2026. Je mehr Geld zusammenkommt, desto mehr soll die Serie bieten. Bestimmte Finanzierungsschritte schalten weitere Dinosaurier, namhafte Gaststars oder auch mehr Episoden frei.
Unterstützer*innen können sich unter anderem Streaming-Zugang zu den ersten Episoden, aber auch exklusive Merchandise-Artikel oder einen Produzenten-Credit sichern. Es gibt sogar die Möglichkeit, einen eigenen Dinosaurier für die Serie zu erschaffen oder am Set eine der urzeitlichen Bestien zu reiten und so Teil des Projekts zu werden.
Es bleibt nun abzuwarten, ob hier bald ein Serien-Franchise entsteht, das Western- und Dino-Fans gleichermaßen begeistert. Der Plan ist es, die ersten beiden Episoden im Herbst 2027 zu veröffentlichen.
Ein klassischer Western erscheint derweil sehr bald in einer neuen Version. Mehr dazu gibt es im folgenden Artikel:
Einer der besten Western aller Zeiten erscheint endlich in der 4-Stunden-Version, die schon immer geplant war – nach über 30 Jahren!