Das Vorbild von "I Am Legend": Dieser Sci-Fi-Horror-Klassiker ist einer der besten Endzeitfilme aller Zeiten – jetzt zurück im Heimkino
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Über 40 Jahre, bevor Will Smith im postapokalyptischen Sci-Fi-Thriller „I Am Legend“ brillierte, durchlitt Horror-Ikone Vincent Price diesen doppelbödigen Gruselstoff: Holt jetzt „Ich bin Legende“ im Heimkino – oder bei Prime Video im Abo – nach!

Ein Mann stapft einsam durch eine bedrückende Welt, die tagsüber wie leergefegt ist, nachts jedoch von schaurigen Kreaturen heimgesucht wird: 2007 machte Will Smith diese Prämisse mit „I Am Legend“ zum Blockbuster. Doch was damals vielen Filmbegeisterten nicht klar war: Diese Story wurde zuvor schon zwei Mal auf die große Leinwand gebracht!

Denn „I Am Legend“ basiert auf dem Roman „Ich bin Legende“ von Richard Matheson*, der 1971 schon mit Charlton Heston in der Hauptrolle als „Der Omega-Mann“ adaptiert wurde und 1964 mit Horror-Ikone Vincent Price als „The Last Man On Earth“ alias „Ich bin Legende“. Matheson äußerte sich zwar kritisch über alle drei Verfilmungen – die Vincent-Price-Variante landete aber im offiziellen FILMSTARTS-Ranking der besten Endzeitfilme aller Zeiten!

Falls ihr den Klassiker nachholen möchtet, könnt ihr das nun ganz leicht tun, denn am 10. Juli 2026 erhält „Ich bin Legende“ eine Neuauflage auf Blu-ray!

Wie schon frühere, bloß noch gebraucht erhältliche Auflagen des Sci-Fi-Horror-Klassikers, ist auch die neuste Edition streng limitiert. Solltet ihr auf das haptische Element verzichten können oder nicht rechtzeitig zuschlagen: „Ich bin Legende“ ist aktuell bei Amazon Prime Video* im Abo enthalten!

Darum geht es in "Ich bin Legende"

1968: Der Großteil der Menschheit wurde Opfer einer schweren Seuche und mutierte daher zu vampirähnlichen Wesen. Dr. Robert Morgan (Vincent Price) wurde jedoch nicht infiziert, weshalb er nun einsam durch die tagsüber verlassene, nachts brandgefährliche Ödnis wandert. Nahrung ist knapp, ebenso wie Waffen – dabei sind diese fürs Überleben unerlässlich.

Eines Nachts begegnet ihm eine Frau (Franca Bettoia), die wie er gesund wirkt. Er will sich mit ihr zusammenschließen, um gemeinsam besser gegen die Infizierten ankämpfen zu können. Doch zwischen den Beiden kommt es schnell zu Misstrauen. Das zieht gewaltige Konsequenzen nach sich...

Reduzierter Aufwand, starke Atmosphäre

„Ich bin Legende“ durchlief eine komplizierte Entstehungsgeschichte: Ursprünglich wollte die britische Kult-Schockerschmiede Hammer Film Productions Mathesons Roman adaptieren und konnte den Schriftsteller sogar erfolgreich als Drehbuchautor anheuern. Allerdings äußerte die BBFC, das britische Pendant zur FSK, vorab heftige Bedenken, ob der Stoff gemäß Jugendschutzbestimmungen umsetzbar sei.

Also veräußerte Hammer das Projekt an den US-Produzenten Robert L. Lippert, der Matheson anflunkerte und ihm gegenüber behauptete, „Metropolis“-Regisseur Fritz Lang für den Film anzuheuern. Stattdessen bekamen Sidney Salkow und Ubaldo B. Ragona die Regiepflichten zugetragen, zudem wurde Mathesons Skript von William Leicester, Furio M. Monetti sowie Ragona überarbeitet – Matheson verlangte daher, in den Credits unter einem Pseudonym genannt zu werden.

Das kostensparend in Italien gedrehte Ergebnis lief 1964 noch unter den finanziellen Erwartungen und generierte zunächst eher durchwachsene Kritiken. Jedoch mauserte sich der Film zu einem hoch angesehenen Juwel im Kanon des Endzeitkinos sowie in Vincent Prices umfangreicher Vita – dank einer desolaten Atmosphäre, Prices melancholisch-schauriger Performance und einem konsequenten Schlussakt. Und wenn ihr danach einen jüngeren Horror-Film schauen möchtet, folgt doch diesem Heimkino-Tipp:

"Ich habe noch nie einen furchteinflößenderen Film gesehen": Horror-Sensation feiert 4K-Premiere im Heimkino

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Sidney Schering
Sidney Schering
-Freier Autor und Kritiker
Er findet Streaming zwar praktisch, eine echte Sammlung kann es für ihn aber nicht ersetzen: Was im eigenen Regal steht, ist sicher vor Internet-Blackouts, auslaufenden Lizenzverträgen und nachträglichen Schnitten.
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