Mit „28 Days Later“ geht einer der besten Zombiefilme aller Zeiten auf das Konto von Regisseur Danny Boyle („Slumdog Millionaire“) – jedenfalls sieht das die FILMSTARTS-Community so, die den Weltuntergangs-Hit aus dem Jahr 2003 in das All-Time-Ranking der Untoten-Streifen gewählt hat.
Wir von FILMSTARTS vergeben in der Kritik ebenfalls starke 4 von 5 möglichen Sternen – und damit genauso viele wie für den von Juan Carlos Fresnadillo inszenierten Nachfolger! Dementsprechend können wir eigentlich nur eine Empfehlung aussprechen, wenn „28 Weeks Later“ am 10. Juli ab 22.35 Uhr bei Tele 5 läuft. Einziges Problem: Aufgrund der Ausstrahlung vor 23 Uhr handelt es sich lediglich um die gekürzte Version des FSK-18-Reißers. Die Uncut-Version findet ihr derweil bei Disney+:
Wer Teil 1 ebenfalls noch nachholen beziehungswiese noch einmal sehen möchte, bekommt diesen unter anderem bei Amazon Prime Video* für einen schmalen Taler.
"28 Weeks Later": Für Horror- und Endzeitfans unverzichtbar!
Es sind mittlerweile Monate vergangen, seit ein Virusausbruch die Welt in Atem hielt, einen großen Teil der Menschheit in bestialische Kreaturen verwandelt hat und die Erdbevölkerung damit in kürzester Zeit stark dezimierte. Nun scheint es aber so, als hätte man die Seuche im Griff. So arbeitet die NATO unter anderem daran, England in einem neuen, auf drei Seiten von Wasser umschlossenen Distrikt neu zu bevölkern.
Die Geschwister Tammy (Imogen Poots) und Andy (Mackintosh Muggleton) setzen indes trotz strikter Sicherheitsbestimmungen alles daran, sich den Weg zurück zu ihrem Elternhaus zu bahnen. Dort angekommen erleben sie allerdings ihr blaues Wunder – und treffen auf ihre infizierte Mutter…
Wie für eine klassische Fortsetzung typisch legt „28 Weeks Later“ verglichen zum Vorgänger noch einmal eine ordentliche Schippe obendrauf – nicht zuletzt in Sachen Gore und Action. Dennoch hält sich Fresnadillo mit seinem Ausflug in die Apokalypse stilistisch ganz klar an das Original, sodass kein Bruch, sondern eher das Gefühl einer großen, zusammenhängenden Geschichte entsteht – obwohl das Ensemble vor der Kamera gänzlich aus neuen Darsteller*innen besteht (u.a. Idris Elba und Jeremy Renner).
Am wichtigsten aber: Der Adrenalinspiegel wird auch in Teil 2 konstant hochgehalten, sodass die knapp 100 Minuten wie im Flug vergehen. Oder wie es in der FILMSTARTS-Kritik auf den Punkt gebracht wird: „Für Horror- und Endzeitfans ist der Film unverzichtbar.“
Um das große Finale der Reihe machen sich viele Fans nach dem schwachen Abschneiden von „ The Bone Temple“ an den Kinokassen durchaus berechtigte Sorgen. Die Hoffnung, dass es doch noch zu einem (versöhnlichen) Ende kommt, lebt allerdings:
Kommt der Abschluss zu einer der besten Horror-Reihen unserer Zeit doch noch? Regisseur macht den Fans HoffnungDies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.
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