Das Streaming-Abo-Angebot von Amazon Prime Video verändert sich stetig, denn regelmäßig kommen neue Filme dazu, während andere wiederum verschwinden. Damit ihr für die folgende Woche besser planen könnt, empfehlen wir euch wie immer drei verfügbare Streifen, die uns ganz besonders am Herzen liegen.
Die gute Nachricht: Alle drei Filmtipps könnt ihr mit einem Prime-Abo aktuell ohne Aufpreis streamen. Dieses Mal erwartet euch ein exzellentes Thriller-Dreierpack, das für atemlose Spannung sorgt.
"Detroit" (2017)
Oscar-Preisträgerin Kathryn Bigelow („Tödliches Kommando – The Hurt Locker“) hat es schon immer hervorragend verstanden, die Spannung in ihren Filmen wie in einem unter Druck stehenden Kessel hochkochen zu lassen. Und auch im Thriller-Drama „Detroit“ baut die Regisseurin behutsam eine bedrückende Atmosphäre auf, bis diese in kaum auszuhaltender Weise eskaliert. Umso überraschender ist es daher, dass ihr Werk zur Veröffentlichung 2017 vergleichsweise wenig Beachtung fand.
Der Film thematisiert die Rassenunruhen in Detroit im Jahr 1967, die verheerende Ausmaße annahmen und mehrere Todesopfer forderten. Bigelow konzentriert sich aber hauptsächlich auf eine damals tatsächlich durchgeführte Polizeirazzia in einem Motel, die völlig aus dem Ruder lief. Der folgende Konflikt zwischen den rassistisch motivierten Cops und den schwarzen Zivilist*innen ist so fesselnd wie authentisch inszeniert und schockierend aktuell. Der hervorragende Cast um John Boyega („Star Wars 7-9“) und Will Poulter („Warfare“) trägt aber ebenfalls seinen Teil dazu bei, dass „Detroit“ so sehr unter die Haut geht und noch lange Zeit nachwirkt.
"Bad Times At The El Royale" (2018)
Nichts ist so, wie es scheint: Diese Phrase trifft natürlich auf viele Filme zu. Selten aber machte das Spiel mit dunklen Geheimnissen, Täuschungen und verblüffenden Wendungen so viel Spaß wie in Drew Goddards („The Cabin In The Woods“) schwarzhumorigem Noir-Thriller „Bad Times At The El Royale“. Hier prallen gleich mehrere völlig unterschiedliche Charaktere im titelgebenden Hotel aufeinander. Jede*r von ihnen hat etwas zu verbergen – und nicht alle werden die Nacht überleben.
Ausgestattet mit einem vorzüglichen 60er-Jahre-Soundtrack, entblättert Goddard stückweise seine verschachtelte Story um Vergangenheitstraumata, psychische wie physische Gewalt und moralische Ambivalenzen. Das ist faszinierend, clever und höchst unterhaltsam, besonders wenn die glänzend aufgelegten Stars wie Jeff Bridges, Chris Hemsworth und Dakota Johnson die Kniffe des Drehbuchs in launig-schräger Manier rüberbringen.
"Gold - Im Rausch der Gier" (2022)
Spannung lässt sich mit einfachsten Mitteln erzeugen. Im Fall von „Gold - Im Rausch der Gier“ reichen schlicht zwei Darsteller, ein Schauplatz und ein auf das Wesentliche reduzierte Drehbuch aus, um etwas über 90 packende Minuten abzuliefern. Es geht um den Wanderarbeiter Virgil (Zac Efron), der gemeinsam mit dem Fahrer Keith (Regisseur Anthony Hayes) mitten in der verlassenen Wüste auf einen riesigen Goldklumpen in der Erde stößt. Während Keith einen Bagger für die Bergung des wertvollen Funds besorgen will, soll Virgil bei dem Goldkoloss bleiben und Wache halten.
Es wird ziemlich schnell klar, dass sich Virgil auf eine gefährliche Abmachung eingelassen hat, denn die brennende Sonne, hungrige Hunde und mangelnde Vorräte verwandeln seine simple Aufgabe in einen knallharten Überlebenskampf. Efron spielt den körperlichen und mentalen Verfall des Protagonisten absolut überzeugend und mit leidenschaftlichem Einsatz, während Hayes sein inszenatorisches Spiel mit dem Ungewissen genussvoll in ein bitterböses Finale münden lässt.
Was euch außerdem diesen Monat an Neuheiten im Prime-Video-Abo erwartet, erfahrt ihr in unserer großen Übersicht:
Neu auf Amazon Prime Video im Juli 2026: Horror-Highlights, Action mit Gerard Butler und jede Menge Klassiker*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.