Nur 2 Wochen nach Kinostart könnt ihr ab heute diese unglaubliche wahre Geschichte auf Netflix streamen
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Mit „Dark“-Star Louis Hofmann in der Hauptrolle hat Netflix ab heute einen besonders aufwändig produzierten deutschen Originalfilm im Programm. Dieser war dem Streamingdienst so wichtig, dass er vorab sogar in den Kinos gezeigt wurde.

Eine Gruppe junger Menschen beschließt, nicht länger tatenlos zuzusehen, wie Geflüchtete im Mittelmeer ertrinken. Sie sammelt Geld, kauft ein Schiff und rettet schließlich Tausende Menschenleben. Diese wahre Geschichte erzählt „23 000 Leben“. Das Drama von „25 km/h“-Regisseur Markus Goller lief ab dem 2. Juli 2026 in den Kinos. Nur zwei Wochen später ist „23 000 Leben“ ab dem heutigen Freitag, dem 17. Juli 2026, weltweit auf Netflix verfügbar.

In den Hauptrollen sind neben „Dark“-Star Louis Hofmann unter anderem Mala Emde („Köln 75“), Katharina Stark („Deutsches Haus“), Maria Dragus („Das weiße Band“) und Frederick Lau („4 Blocks“) zu sehen. Unterstützt werden sie von einer hochkarätigen Besetzung mit deutschen Stars wie Franka Potente („Lola rennt“), Corinna Harfouch („Sterben“), Ulrich Matthes („Der Untergang“) und Katja Riemann („Fack ju Göhte“).

Darum geht es in "23 000 Leben"

Lukas (Louis Hofmann) kann und will nicht länger hinnehmen, dass immer wieder Menschen bei der gefährlichen Flucht über das Mittelmeer sterben. Während seine Freundin Kitty (Mala Emde) ihr Jurastudium antritt, entwickeln Lukas und seine Mitstreiter*innen einen ebenso simplen wie ambitionierten Plan: Sie wollen ein Schiff kaufen und selbst Menschen aus Seenot retten.

Erfahrung mit Rettungseinsätzen auf hoher See besitzt die Gruppe nicht. Auch Geld, ein Schiff und die notwendige Infrastruktur fehlen zunächst. Doch aus ersten Flugblättern und einer Crowdfundingkampagne entwickelt sich nach und nach eine ernst zu nehmende Organisation. Unter dem Namen „Jugend Rettet“ kaufen die jungen Aktivist*innen schließlich den ehemaligen Fischkutter Iuventa. Mit ihm brechen sie ins Mittelmeer auf und retten im Verlauf ihrer Einsätze mehr als 23.000 Menschen das Leben. Doch während die Gruppe auf dem Wasser mit immer neuen Herausforderungen konfrontiert wird, wächst auch an Land der politische und juristische Druck ...

Eine wahre Geschichte

„23 000 Leben“ ist von der realen Geschichte der Hilfsorganisation Jugend Rettet inspiriert, die 2015 gegründet wurde. Das Rettungsschiff Iuventa wurde später von den italienischen Behörden beschlagnahmt, während gegen Mitglieder der Organisation jahrelang ermittelt wurde. Der Prozess gegen die Crew endete erst 2024.

In der FILMSTARTS-Kritik erhält „23 000 Leben“ 2,5 von 5 möglichen Sternen. Unser Chefredakteur Christoph Petersen bezeichnet das Drama als „ein Plädoyer fürs Anpacken“, sieht in der filmischen Umsetzung der außergewöhnlichen Geschichte allerdings auch deutliche Schwächen. Vor allem der Versuch, die zahlreichen Ereignisse und die insgesamt neun Jahre umfassende Geschichte in 112 Minuten unterzubringen, gehe zulasten der Figuren.

Eine ganz andere Netflix-Empfehlung findet ihr im folgenden Artikel:

Klingt nach Trash, ist aber echt gut: Mix aus Serienkiller-Schocker und Hai-Reißer neu auf Netflix

Björn Becher
Björn Becher
-Mitglied der Chefredaktion
Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.
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