Er drehte einen der besten Serienkiller-Thriller der letzten Jahre – sein neuer Monster-Horror sichert sich nun weiteren Oscar-Preisträger
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Nachdem er mit „Strange Darling“ eine äußerst eigenwillige Serienkiller-Geschichte erzählte, sind die Erwartungen an JT Mollners nächsten Film „Skeletons“ entsprechend hoch - auch, weil der hochkarätige Cast einfach nicht aufhören will zu wachsen!

Magenta Light Studios

Mit „Strange Darling“ lieferte JT Mollner, der zuvor den allerwenigsten ein Begriff gewesen sein dürfte, mal eben so einen der denkwürdigsten und düstersten Thriller der letzten Jahre ab. Die verschachtelte Erzählweise, die viele Tarantino-Vergleiche aufkommen ließ, sowie die authentische 70er-Jahre-Ästhetik konnten viele Kritiker begeistern (neben beeindruckenden 96 Prozent bei Rotten Tomatoes kam der Film auch in der Filmstarts-Kritik auf ganze 4 von 5 Sternen).

Seither schrieb Mollner das Drehbuch zum nicht minder finsteren Dystopie-Thriller „The Long Walk – Todesmarsch“ und wird sich demnächst der neu angekündigten „Texas Chainsaw Massacre“-Serie annehmen. Zuvor widmet er sich aber erst einmal den Arbeiten an seinem neuen Monster-Horrorfilm „Skeletons“, dessen verheißungsvolle Besetzung in den vergangenen Wochen und Monaten stetig wuchs:

So wurden bereits hochkarätige Namen wie Brie Larson („Captain Marvel“) und John Goodman („The Big Lebowski“) für das Projekt bestätigt, ebenso wie Kyle Gallner und Willa Fitzgerald, die beide in „Strange Darling“ die Hauptrollen spielten. Wie das US-Branchenmagazin Deadline zuerst berichtete, stößt nun ganz frisch auch Hollywood-Größe Keith Carradine zum Cast.

Nach Brie Larson nun ein weiterer Oscar-Gewinner im Cast

Mit Carradine tritt in „Skeletons“ nun schon der zweite oscarprämierte Star vor die Kamera. Während Larson für ihre Hauptrolle in „Raum“ (2015) ausgezeichnet wurde, konnte Carradine damals mit seinem eigens für „Nashville“ (1975) komponierten Song „I’m Easy“ den Goldjungen einheimsen. Heute dürften ihn die meisten Zuschauer jedoch vor allem aus der Krimiserie „Dexter“ kennen, in der er in mehreren Staffeln als hartnäckiger FBI-Ermittler Frank Lundy zu sehen war.

Welche Rolle Carradine in „Skeletons“ übernommen hat, ist bisher noch unklar. Dafür wurde bereits verraten, welche Grundzüge die Handlung annehmen wird: So erzählt der Film aus der Perspektive eines kleinen Jungen, der ein furchtbares Geheimnis über seine Mutter (vermutlich gespielt von Brie Larson) aufdeckt. Bei ihr scheint es sich nämlich in Wahrheit nicht um einen Menschen zu handeln.

Skeletons
Skeletons
Von J.T. Mollner
Mit Brie Larson, Kyle Gallner, Willa Fitzgerald

Dabei wandelt der Film auf den Spuren der sogenannten „Creature-Features“, die sich besonders in den 1950er-Jahren großer Beliebtheit erfreuten. Im Zentrum dieser oft recht billig produzierten Filme stand stets ein gruseliges Monster, das sich auf die Jagd nach Menschen machte. Wie in „Strange Darling“ erwartet uns hier also erneut eine Liebeserklärung an ein altes Genre, das dann aber hoffentlich wieder seine ganz eigene Richtung einschlägt.

Da die Dreharbeiten zu „Skeletons“ bereits laufen, dürfte uns der Film voraussichtlich im Jahr 2027 erwarten. Worauf sich Horrorfans übrigens mindestens genauso sehr freuen können, ist der Neuaufguss einer der größten Horror-Ikonen der Filmgeschichte – ganze 16 Jahre nach dem gescheiterten letzten Kinoauftritt:

16 (!) Jahre nach dem gescheiterten Remake: Einer der größten Horror-Klassiker aller Zeiten erhält Neuauflage
Louis Verheyen
Louis Verheyen
-Freier Autor
Genießt alle Facetten des Kinos und lässt sich von „Mulholland Drive“ ebenso gern verstören wie von „Call Me By Your Name“ verzaubern. Hofft immer noch wehmütig darauf, dass Richard Kelly mal wieder einen Film dreht.
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