Manche Filme geraten trotz großer Namen vor der Kamera recht schnell in Vergessenheit. „Deception - Tödliche Versuchung“ mit unter anderem den Superstars Hugh Jackman („X-Men“, „Deadpool & Wolverine“), Ewan McGregor („Star Wars: Episode I-III“) und Oscarkandidatin Michelle Williams aus „Brokeback Mountain“ ist einer davon. Mögliche Gründe dafür lest ihr etwas weiter unten in diesem Artikel. Oder ihr schaltet am Abend einfach mal rein, wenn der Thriller im Free-TV gezeigt wird:
„Deception - Tödliche Versuchung“ läuft am heutigen 21. Juli 2026 um 20.15 Uhr auf Tele 5. Eine Wiederholung folgt noch in derselben Nacht um 2.50 Uhr. Wer bereit ist, ein paar Euro zu investieren, kann auch auf ein Video-on-Demand ausweichen:
Falls ihr ein Abo von Amazon Prime Video haben solltet, könnt ihr den Film dort übrigens ganz ohne Aufpreis streamen*. Dazu müsst ihr euch lediglich für den siebentägigen Gratis-Test des Movie-Dome+-Channels* anmelden. Sofern ihr vor Ablauf des Probezeitraums nicht wieder stornieren wollt, werden im Anschluss daran 4,99 Euro pro Monat fällig.
Wie gut ist der Erotik-Thriller?
Die Besetzungsliste von „Deception - Tödliche Versuchung“ ist wirklich beeindruckend. Neben den eingangs bereits erwähnten Hugh Jackman, Ewan McGregor und Michelle Williams stehen noch einige weitere große Namen darauf. Unter ihnen finden sich „Dune 1-3“-Veteranin Charlotte Rampling, Maggie Q („Mission: Impossible III“) und Natasha Henstridge („Species“). Obendrein sind auch noch die beiden immer exzellenten Charakterdarsteller Bill Camp („Vergiftete Wahrheit“) und Bruce Altman aus „Glengarry Glen Ross“ dabei.
Das Drehbuch stammt von „Wolverine: Weg des Kriegers“- und „Constantine“-Autor Mark Bomback. Die Regie übernahm der 2015 verstorbene Schweizer Marcel Langenegger, der hier seinen einzigen Spielfilm inszenierte. Auch wenn die beiden Männer im ersten Teil keinen zweiten „Basic Instinct“ abliefern, gelingt es ihnen mittels prickelnder Atmosphäre und einiger clever eingebauter Wendungen eine sexuell aufgeladene Spannung zu erzeugen, die Thriller-Fans durchaus fesseln kann.
Leider kann „Deception“ die so für das Finale aufgebauten Erwartungen dann nicht mehr erfüllen. Wie in unserer deshalb nur durchschnittliche 2,5 von möglichen 5 Sternen vergebenden FILMSTARTS-Kritik analysiert, will aufgrund der immer häufiger auftretenden Genre-Klischees einfach keine anhaltende Spannung mehr aufkommen. Die meisten Zusehenden werden auch den finalen Twist weit früher durchschauen, als es die Macher beabsichtigt haben dürften.
So können der gelungene Score von Soundtrack-Komponist Ramin Djawadi („Iron Man“), ein durchgehend gut bis solide agierender Cast sowie die edlen Bilder von gläsernen Büroräumen und teuren Hotelsuiten (Chef-Kameramann: Dante Spinotti, „L.A. Confidential“) letztlich nicht über die an gängigen Erotik-Thriller-Konventionen erstickende Handlung hinwegtrösten. Entsprechend mutierte der Film mit einem weltweiten Box-Office-Ergebnis von dünnen 17 Millionen Dollar zu einem veritablen Flop. Diesen braucht ihr euch wirklich nur dann anzuschauen, wenn ihr echte Fans eines oder mehrerer der Stars sein solltet und wirklich jeden ihrer Filme gesehen haben wollt.
"Deception": Das ist die Story
Als unabhängiger Buchprüfer arbeitet Jonathan McQuarry (Ewan McGregor) jede Woche in einem anderen Bürogebäude. Da ist es schwierig, irgendeine Art von sozialem Kontakt zu den ihm begegnenden Menschen aufzubauen. Doch dann lernt er eines Abends den charismatischen und charmanten Anwalt Wyatt Bose (Hugh Jackman) kennen, der den schüchternen Jonathan aus seinem Schneckenhäuschen lockt.
Schnell entwickelt sich eine vermeintliche Freundschaft zwischen den Männern. Als diese versehentlich ihre Funktelefone vertauschen, passiert etwas, mit dem Jonathan nicht gerechnet hat. Das Handy klingelt und eine laszive Frauenstimme fragt: „Sind Sie heute Abend frei?“ Plötzlich hat Jonathan Zugang zu „Der Liste“, einem exklusiven Sex-Club, in dem die Schönen und Reichen von New York City im wahrsten Sinne miteinander verkehren. „Keine Gewalt und vor allem keine Namen!“ – das scheinen die einzigen Regeln dieser elitären Gemeinschaft zu sein.
Als Jonathan nach ein paar aufregenden, aber eher unverfänglichen Dates schließlich in Person von S. (Michelle Williams) auf seine absolute Idealvorstellung einer Frau trifft, beginnt für ihn ein regelrechter Albtraum. Denn auf einmal ist S. aus dem Hotel verschwunden und er sieht sich Erpressung, Mord und immer aufdringlicher werdenden Cops (u. a. LisaGay Hamilton aus „The Lincoln Lawyer“) gegenüber …
Und welchen Film dreht Hugh Jackman demnächst? Im folgenden Artikel erfahrt ihr es:
Nach "Gladiator 2" das nächste Historien-Epos: Ridley Scott dreht "Fluch der Karibik"-Konkurrenten mit Hugh Jackman – die Vorlage ist 143 Jahre alt!*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf oder beim Abschluss eines Abos über diese Links erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.