Wer heute an US-Kinoerfolge aus den 1980ern denkt, stellt sich wahrscheinlich zuallererst Popcorn-Action wie „Top Gun“ oder „Beverly Hills Cop“ vor. Doch weder Tom Cruises Düsenjet-Spektakel noch Eddie Murphys humorvolle Mördersuche kamen an den deutschen Kinokassen an eine chaotische Polizeikomödie heran: Mit rund 5,2 Millionen verkauften Eintrittskarten ist „Police Academy – Dümmer als die Polizei erlaubt“ einer der zehn größten Kinohits, die in den 1980ern ihre deutsche Premiere feierten!
Zum Vergleich: „Top Gun“ brachte es auf etwa 4,3 Millionen Tickets und „Beverly Hills Cop“ auf aufgerundet 4,1 Millionen. Das dürfte erklären, weshalb sage und schreibe sechs (!) „Police Academy“-Fortsetzungen und zwei TV-Serien auf Basis des Überraschungshits folgten.
Nun habt ihr die Möglichkeit, ganz leicht den Beginn dieser Erfolgsgeschichte nachzuholen bzw. einmal mehr zu schauen. Denn heute, am 21. Juli 2026, zeigt Nitro ab 20.15 Uhr den ersten „Police Academy“-Teil! Außerdem könnt ihr die Chaoskomödie auf diversen Plattformen als VOD beziehen, etwa bei Amazon Prime Video:
Darum geht es in "Police Academy"
Eine US-Großstadt will die Polizei diversifizieren und lockert daher die Regularien. Das zeigt sofort Wirkung! An der Polizeischule schnellt die Anzahl der Bewerbungen und der strenge, engstirnige Chief Henry Hurst (George R. Robertson) wird dadurch bis zur Weißglut getrieben:
Dass die neue Polizeigeneration auch aus Über- und Untergewichtigen besteht, aus tatkräftigen Charakteren, aus schüchtern-empathischen Leutchen, aus geläuterten Kriminellen und aufmüpfigen Slackern wie Carey Mahoney (Steve Guttenberg), passt nicht in sein Weltbild. Doch Neulinge wie der hünenhafte Hightower (Bubba Smith), Stimmenimitator Lavell Jones (Michael Winslow) und die kleine, zurückhaltende, aber meinungsstarke Laverne Hooks (Marion Ramsey) bleiben tapfer und wehren sich gegen Hursts Intrigen...
Unter der Regie von Hugh Wilson („Der Club der Teufelinnen“) entwickelt sich aus der „Police Academy“-Grundidee eine turbulente, unverschämt-alberne Komödie, die weitaus weniger von einem Plot lebt, als vom Reiz, mit einem Haufen irr-überzeichneter Figuren abzuhängen: Die Novizen, um die sich „Police Academy“ dreht, sind alle auf ihre eigene Art und Weise Underdogs. Sei es weil sie zu groß, zu klein, zu laut, zu leise, zu dick, zu dünn, zu einfühlsam, zu hochgeschlossen oder zu aufreizend für ein stoisch abgestecktes, stark vereinheitlichtes Polizeibild sind.
Die Neckereien untereinander und die Konflikte dieser Truppe mit dem aufbrausenden, grantigen Hurst und seinem schmierigen Assistenten haben den Charme einer entspannten College-Komödie, in der es auch mal ruppig zugeht. Da wechseln sich Slapstick-Trubel, stolz-unsinnige Situationskomik und derbe Zoten ständig ab, und zwar so schnell, dass man bereits nach einem genervten Aufstöhnen über einen vergurkten Gag schon wieder aufgrund eines tollen Einfalls schmunzeln muss.
Und wenn euch nach Cops aus den 1980ern der Sinn nach einem Auftragskiller aus den 1990ern steht: Unser folgender Streaming-Tipp ist ungeheuerlich komisch und zwischendurch auch überraschend berührend!
Streaming-Tipp: Dieses grandiose Highlight aus den 1990er-Jahren müsst ihr gesehen haben – hier wird ein Klassentreffen zum Killerjob!*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.