Mit einem weltweiten Einspielergebnis von 147 Millionen Dollar ist „Evil Dead Rise“ nicht nur der mit Abstand erfolgreichste Teil der „Tanz der Teufel“-Saga. Der für weit unter 20 Millionen Dollar gedrehte Film konnte damit auch mehr Geld einspielen als so manche Großproduktionen, die wir im selben Jahr auf der Leinwand zu sehen bekamen – wie etwa „Shazam! Fury Of The Gods“ oder das Dino-Abenteuer „65“. Und im Heimkino kam bestimmt noch so manch zusätzlicher Dollar bzw. Euro dazu.
Ihr habt den Film bislang noch nicht gesehen? Dann könnt ihr „Evil Dead Rise“ ab sofort bei Amazon Prime Video nachholen, nachdem der Streifen vor nicht allzu langer Zeit auch schon im Sortiment von HBO Max landete.
"Evil Dead Rise": Eines der Horror-Highlights 2024
Als fünfter Kinofilm der von Sam Raimi begründeten „Tanz der Teufel“-Saga hatte es „Evil Dead Rise“ naturgemäß schwer. Schließlich wird nicht nur Raimis Ur-Trilogie seit vielen Jahren kultig verehrt, auch der Reboot von 2013 schart eine riesige Fangemeinde um sich. Dennoch: Regisseur Lee Cronin gelang das (fast) Unmögliche:
Der „The Hole In The Ground“-Macher schuf „gnadenlos auf den Punkt inszeniertes, visuell abgesehen von einigen schwachen CGI-Effekten oft brillantes Terror-Kino, das in den Gewaltszenen im besten Sinne wehtut und die Grenzen eines Mainstream-Horrorfilms noch stärker ausreizt als alle 'Evil Dead'-Filme zuvor“, wie es unter anderem in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik heißt.
Am Ende gab es dafür satte 4 von 5 möglichen Sternen sowie einen Tipp für alle Gorehounds, die einer Warnung für alle Zartbesaiteten gleichkommt: Denn die Behauptung, das Kunstblut würde hier in Strömen fließen, wäre wahrscheinlich maßlos untertrieben…
Nachholen lohnt sich!
Falls ihr für Horror also etwas übrig habt und „Evil Dead Rise“ aus irgendeinem Grund im Kino verpasst habt, solltet ihr den Film also spätestens jetzt unbedingt auf eure Watchlist packen. Denn auch wenn euch keine Rückkehr Bruce Campbell erwartet – oder zumindest nicht so, wie man vielleicht denkt – und das Setting von der verschlafenen Waldhütte in ein Großstadt-Apartment verlegt wurde, tanzen die Teufel wie man es von ihnen kennt nach allen Regeln der Kunst das Horror-Parkett rauf und runter. Und das so kompromisslos wie nie zuvor.
Im Zentrum der Geschichte steht diesmal Beth (Lily Sullivan), die ihre ältere Schwester Ellie (Alyssa Sutherland) in Los Angeles besucht. Kurz nach ihrer Ankunft trifft die junge Frau allerdings nicht bloß auf Ellies Nachkömmlinge, sondern schließlich auch auf das Necronomicon Ex-Mortis, das Buch der Toten – dessen unheilvolle Macht sie schon bald am eigenen Leib zu spüren bekommt…
Übrigens: Während mit „Evil Dead Burn“ mittlerweile auch schon der nächste Teil der Reihe in die Kinos kam, konnte der Verfasser dieses Artikels (im Gegensatz zu den meisten Genre-Aficionados) mit „Rise“ nicht allzu viel anfangen. Umso überraschter war er vom neuen Film von Lee Cronin, der kürzlich seine Heimkino-Premiere feierte:
Vergesst "Obsession" & "Backrooms": Die Horror-Überraschung 2026 könnt ihr ab sofort im Heimkino nachholen!Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.
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