So habt ihr Johnny Depp noch nie gesehen: Der erste Trailer zu seinem neuen Film "Ebenezer" ist da – vom "MaXXXine"-Regisseur
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Es ist nicht der erste Film nach dem Prozess gegen seine Ex-Frau Amber Heard, sehr wohl aber der größte: Mit „Ebenezer“ meldet sich Johnny Depp wieder zurück im Hollywood-Kino. Nun ist auch der erste Trailer zur Charles-Dickens-Verfilmung erschienen:

Johnny Depp („Donnie Brasco“) war einst einer der größten Superstars der Welt. Dann geriet seine Karriere jäh ins Stocken, als gegen ihn Vorwürfe häuslicher Gewalt erhoben wurden. Es folgte ein aufsehenerregender, medial bis ins kleinste Detail ausgeschlachteter Rechtsstreit mit seiner Ex-Frau Amber Heard. Zwar ging der „Fluch der Karibik“-Star 2022 aus dem Prozess nicht in allen, aber in den meisten Punkten als Sieger hervor. Den großen beruflichen Wiederaufschwung hat ihm das bislang allerdings noch nicht beschert.

Das könnte sich nun ändern. Mit „Ebenezer“ steht Johnny Depps großes Hollywood-Comeback bevor: Der mehrfach oscarnominierte Schauspieler schlüpft in die Rolle des berühmt-berüchtigten Weihnachtsmuffels Ebenezer Scrooge aus Charles Dickens' „Eine Weihnachtsgeschichte“. Nun ist der erste Trailer erschienen – und der macht durchaus Lust auf mehr. Vor allem vermittelt er den Eindruck, dass Depp endlich wieder voll und ganz in seinem Element ist.

Das ist "Ebenezer" mit Johnny Depp

Wie es heißt, handelt es sich bei „Ebenezer“ um eine Neuinterpretation von Charles Dickens’ berühmter Erzählung. Im Zentrum steht jedoch auch hier Scrooge (Depp), der während der Weihnachtszeit von den schaurigen Geistern der Weihnacht heimgesucht wird. Nacht für Nacht konfrontieren sie ihn mit den Schatten seiner Vergangenheit, den Folgen seines Handelns und der Aussicht auf eine düstere Zukunft – in der Hoffnung, ihn Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe zu lehren. Denn Scrooge ist ein durch und durch verbitterter Griesgram, der nicht einmal davor zurückschreckt, Passanten und Passantinnen auf offener Straße mit Schneebällen zu bewerfen.

Inszeniert wurde „Ebenezer“ von Ti West, der spätestens seit seiner „X“-Trilogie – bestehend aus „X“, „Pearl“ und „MaXXXine“ – zu den profiliertesten Horror-Regisseuren der Gegenwart zählt. Seine filmische Herkunft aus dem Horrorgenre ist dem Trailer deutlich anzumerken, wenn er die düstere Atmosphäre des viktorianischen Londons im 19. Jahrhunderts mit sichtbarer Lust am Morbiden auskostet.

Johnny Depp scheint hier zudem wieder eine Rolle gefunden, die wie für ihn gemacht ist. Der exzentrische, kauzige Charakter erinnert unweigerlich an jene Figuren, mit denen der Schauspieler einst (nicht zuletzt in den Filmen von Tim Burton wie „Edward mit den Scherenhänden“) ein Millionenpublikum begeisterte. „Ebenezer“ könnte ihm nun die Gelegenheit bieten, an diese Qualitäten anzuknüpfen. Ob ihm das wirklich gelingt, können wir im Kino ab dem 12. November 2026 selbst herausfinden.

Auch neben Johnny Depp namhaft besetzt

Auch abseits seines Hauptdarstellers ist der Film hochkarätig besetzt. Neben Depp gehören Daisy Ridley („Star Wars: Das Erwachen der Macht“), Andrea Riseborough („Mandy“), Ian McKellen („Der Herr der Ringe“), Rupert Grint („Harry Potter“) und Tramell Tillman („Severance“) zum Ensemble. Wer den Trailer noch einmal in der Originalfassung schauen will, wird hier fündig:

Doch „Ebenezer“ ist nicht das einzige Projekt, mit dem Johnny Depp seine Rückkehr nach Hollywood untermauern möchte. Auch sein nächster großer Film steht bereits fest: „Day Drinker“. Dabei handelt es sich um einen Action-Thriller von „The Amazing Spider-Man“-Regisseur Marc Webb. An der Seite von Depp wird Penélope Cruz zu sehen sein – womit es mehr als zwei Jahrzehnte nach „Blow“ zu einer Reunion der beiden Schauspielstars kommt. Alle weiteren Informationen rund um das Projekt erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Der nächste Hollywood-Comeback-Film von Johnny Depp hat einen Kinostart: So habt ihr den "Fluch der Karibik"-Star noch nie gesehen

Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.
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