Mit „Backrooms“ entwickelte sich aus einer viralen Kurzfilm-Reihe ein Kino-Phänomen. Ähnliche Hoffnungen scheinen einige Hollywood-Studios bei einem weiteren Kurzfilm zu hegen. Ein Projekt namens „Jealous People Are Ugly People“ hat in Hollywood einen regelrechten Bieterkrieg ausgelöst.
Berichten zufolge beteiligten sich rund zehn Interessenten an dem Bieterverfahren. Nun steht fest, wer das Rennen gemacht hat. Wie das Branchenmagazin Deadline berichtet, hat sich das zu Warner Bros. gehörende Studio New Line Cinema die Rechte an „Jealous People Are Ugly People“ gesichert.
Das steckt hinter der Horror-Hoffnung
Hinter dem Projekt steht der griechisch-britische Filmemacher Theo James Krekis, der bereits den gleichnamigen Kurzfilm inszenierte und nun auch die Langfilmversion schreiben soll und selbst Regie führen wird.
Über die Handlung des Spielfilms schweigen sich die Beteiligten bislang weitgehend aus. Fest steht lediglich, dass der Film auf Krekis' gefeiertem Kurzfilm basiert und dessen Geschichte deutlich erweitern soll. Dieser wurde von der BBC in Auftrag gegeben, von der britischen Produktionsfirma The Fold produziert und feierte 2026 im Rahmen der Midnight Madness-Sektion beim SXSW Film Festival seine Premiere. Der Kurzfilm erzählt die Geschichte von Vasilly, dessen Eifersucht auf den plötzlichen beruflichen Erfolg seines besten Freundes eine düstere übernatürliche Macht nährt, die in ihm heranwächst.
Der Erfolg von „Backrooms“ zeigt, wie groß das Vertrauen der Studios inzwischen in originelle Horrorideen aus dem Kurzfilm-Bereich ist. Auch „Jealous People Are Ugly People“ könnte diesen Weg gehen: ein gefeierter Festival-Kurzfilm, ein namhaftes Studio und hohe Erwartungen, noch bevor überhaupt eine einzige Szene für den Kinofilm gedreht wurde.
Wann die Dreharbeiten beginnen oder wer zum Cast gehören wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Angesichts des enormen Interesses dürfte „Jealous People Are Ugly People“ aber schon jetzt zu den Horrorfilmen gehören, die Genre-Fans in den kommenden Monaten besonders aufmerksam verfolgen sollten. Vielleicht entwickelt sich daraus tatsächlich der nächste Überraschungserfolg nach dem Vorbild von „Backrooms“.
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