"In einer der ikonischsten Szenen wird sie für immer weiterleben!": "Spider-Man"-Fans trauern um Mary Rivera

Mit nur einem kurzen Auftritt eroberte Mary Rivera die Herzen vieler Marvel-Fans. Wie jetzt bekannt wurde, ist die Darstellerin aus „Spider-Man: No Way Home“ im Alter von 82 Jahren verstorben, was für große Trauer in der Fangemeinde sorgte.

Sony Pictures

Mary Rivera ist tot. Die gebürtige Filipina, die in „Spider-Man: No Way Home“ als Großmutter von Peter Parkers bestem Freund Ned Leeds (Jacob Batalon) zu sehen war, starb bereits am 15. April 2026 in Honolulu. Erst jetzt wurde die Nachricht bekannt und schlug schnell große Wellen unter „Spider-Man“-Fans.

Mary Rivera hatte lediglich eine kleine Rolle in „Spider-Man: No Way Home“, war dabei aber Teil einer der denkwürdigsten und humorvollsten Szenen des gesamten Marvel-Blockbusters.

Nur eine Mini-Rolle im MCU, doch die blieb in Erinnerung

Nachdem Ned und MJ (Zendaya) mithilfe eines magischen Rings versehentlich nicht ihren eigenen Peter Parker (Tom Holland), sondern zunächst dessen von Andrew Garfield und Tobey Maguire verkörperte Varianten in Neds Haus geholt haben, begegnen die beiden Netzschwinger dort auch Neds philippinischer Großmutter.

Mary Rivera in Sony Pictures
Mary Rivera in "Spider-Man: No Way Home"

Die von allen nur Lola genannte Figur lässt sich von den plötzlich in ihrem Wohnzimmer auftauchenden Superhelden jedoch kaum beeindrucken. Sie bittet zum Beispiel Garfields an der Decke kletternden Spidey, doch gleich mal ein paar Spinnenweben im Eck zu entfernen. Als auch noch Maguires Spidey auftaucht und ein kurzes Gerangel entsteht, wird es ihr zu bunt. Resolut schimpft sie mit den Superhelden und fordert lautstark, dass in ihrem Haus kein Chaos angerichtet wird. Dazu erteilt sie ein Magie-Verbot.

"Spider-Man: No Way Home" war ihr einziger Schauspielauftritt

Rivera war übrigens keine professionelle Schauspielerin, sondern arbeitete unter anderem als Radiomoderatorin, Lehrerin und Missionarin. Als ihre Tochter Angie Kelly im Internet einen Castingaufruf entdeckte, für den ausdrücklich eine philippinische Großmutter aus Hawaii gesucht wurde, überredete sie ihre Mutter zur Bewerbung. „Spider-Man: No Way Home“ blieb dann zwar ihre einzige Schauspielrolle, hinterließ aber nachhaltige Wirkung.

Gerade der selbstverständliche Einsatz von Tagalog, der philippinischen Sprache, und die Einbeziehung der Kultur machten die Szene besonders. Riveras Tochter erklärte später auch, wie viel positives Fan-Feedback es gab. Gerade Menschen mit philippinischen Wurzeln berichteten, welchen großen Stolz der Moment in ihnen ausgelöst habe. Es sei etwas ganz Besonderes, dass ihre Mutter und die Oma der Kinder nun für so viele Menschen zu „Neds Lola“ geworden ist.

Das Internet und Jacob Batalon trauern

Auch dieser kulturelle Einfluss ist womöglich ein Grund dafür, warum in den letzten Stunden so viele Fans auf die Todesnachricht äußerst emotional reagierten. In den sozialen Medien nehmen zahlreiche Menschen Abschied von Mary Rivera. Immer wieder heben sie dabei hervor, was für einen bleibenden Eindruck sie trotz ihrer geringen Leinwandzeit hinterlassen hat. „Verdammt, doch nicht Lola“, schreibt so ein Fan auf Reddit. „Das tut wirklich weh. Sie hat allein in dieser einen Szene einen solchen Eindruck hinterlassen. Möge sie in Frieden ruhen.“ „In einer der ikonischsten Szenen wird sie für immer weiterleben!“, schreibt eine andere Person. Zahlreich finden sich zudem Beiträge wie „Ruhe sanft, Lola“, „Möge ihre Magie weiterleben“ oder „Gute Nacht, Neds Lola“.

Viele erklären, dass sie gehofft hatten, sie noch einmal in „Spider-Man: Brand New Day“ zu sehen und wünschen sich jetzt, dass ihr Ableben vielleicht auf emotionale und sie noch einmal würdigende Weise in einem künftigen MCU-Abenteuer eingebaut wird.

Auch Jacob Batalon, der in den aktuellen „Spider-Man“-Filmen Riveras Enkel Ned spielt und selbst auf Hawaii geboren wurde, reagierte auf die Nachricht. Unter einem Instagram-Beitrag von Entertainment Weekly schrieb er: „Ruhe im Paradies, Lola“, und verband dies mit einem weinenden Smiley und drei Herz-Smileys.

Rivera wurde 82 Jahre alt. Sie hinterlässt laut der Familie ihren Ehemann Alejandro, vier Kinder, elf Enkelkinder und vier Urenkel.

Björn Becher
Björn Becher
-Mitglied der Chefredaktion
Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.
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