"Reacher"-Star Alan Ritchson macht künftig Action für Netflix – den Anfang macht "Fast & Furious" auf zwei Rädern

Mit „War Machine“ hat Alan Ritchson einen der erfolgreichsten Netflix-Filme aller Zeiten angeführt. Davon will der Streamer mehr und hat jetzt eine Vereinbarung mit dem „Reacher“-Hauptdarsteller geschlossen. Diese startet mit einem Motorrad-Thriller.

Netflix

Wie das Branchenmagazin Deadline berichtet, hat sich Alan Ritchson samt seiner Produktionsfirma Dancing Skeleton einen lukrativen Netflix-Deal gesichert. Die mehrjährige Film-Kooperation sieht vor, dass Ritchson künftige Projektideen zuerst Netflix anbietet. Der Streamingdienst hat dann einen ersten Zugriff darauf, das Projekt mit dem Schauspieler in der Hauptrolle sowie als Produzent auf den Weg zu bringen. Verantwortlich für den Deal dürfte der riesige Erfolg von „War Machine“ sein. Mit 139,9 Millionen Views steht der Sci-Fi-Actioner auf dem zehnten Platz der Liste der meistgeschauten Netflix-Filme aller Zeiten. Da Netflix in Ritchson großes Zugpferd-Potenzial sieht, will sich der Streamer weitere Filme mit dem Star sichern.

Passend zur Bekanntgabe der Übereinkunft steht laut Deadline auch schon das erste Projekt fest. Dabei handelt es sich um einen noch titellosen Thriller, der in einem ersten Pitch dem Streamingdienst als „Fast & Furious mit Motorrädern“ vorgestellt wurde. Dafür hat sich Ritchson auch die perfekten Partner an Bord geholt.

Ritchsons Motorrad-Thriller für Netflix – mit viel "Fast & Furious"-Power

Denn das Drehbuch stammt von Chris Morgan, der als Autor an insgesamt sieben „Fast & Furious“-Filmen beteiligt war. Das Erfolgsfranchise mit Vin Diesel und mittlerweile auch Alan Ritchson in einer Nebenrolle entstand zudem unter der Schirmherrschaft von Jeff Kirschenbaum. Der war viele Jahre als Co-Präsident beim Hollywood-Studio Universal für die „Fast & Furious“-Reihe zuständig und half den Filmschaffenden mehrfach, gegen interne Widerstände abgefahrene Ideen umzusetzen. Man kann Morgan und Kirschenbaum durchaus als zwei der wichtigsten Väter der Action-Reihe bezeichnen, wie wir sie heute kennen. Mittlerweile hat sich Kirschenbaum selbstständig gemacht und ist mit seiner eigenen Produktionsfirma an dem Thriller beteiligt.

Zur Handlung des Projekts sind bereits erste Details bekannt: Wir wissen so, dass Alan Ritchson ein ehemaliges MotoGP-Wunderkind spielt, das von Interpol rekrutiert wird. Denn die Polizei ist völlig machtlos gegen eine Bande von Motorraddieben, die weltweit unschätzbar wertvolle Antiquitäten stiehlt. Der ehemalige Motorrad-Profi soll helfen, sie zu stoppen. Doch er macht bald eine Entdeckung: Der Anführer der Gang könnte sein totgeglaubter jüngerer Bruder sein.

Das neue Projekt klingt auch aufgrund weiterer Unterstützung im Hintergrund spannend. Die Motorrad-Straßenrenn-Klasse MotoGP ist am Film beteiligt. In der Entwicklung und beim Dreh soll so dafür gesorgt werden, dass die Zweirad-Action überzeugend wird. Mit vielen PS und Highspeed kennen sich zudem die Macher hinter dem Projekt aus.

Alan Ritchsons Zukunft? "Reacher" bei Amazon, Filme bei Netflix!

Reacher“-Fans müssen übrigens keine Angst haben. Der neue Deal macht kein Fragezeichen hinter die Zukunft der Erfolgsserie. Er umfasst zum einen ausdrücklich nur Filmprojekte, zum anderen hat Ritchson mehrfach erklärt, wie viel er der Serie zu verdanken hat und wie lange er sie weitermachen will. Nur bei den Filmen, die er zwischen den „Reacher“-Staffeln dreht, dürfte ein Großteil künftig für Netflix entstehen. Damit angefangen hat es sogar schon vor der aktuellen Übereinkunft. Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Ritchson auch die Hauptrolle im Netflix-Action-Thriller „Maelstrom“ übernimmt.

Auch im Kino wird man dem blonden Hünen demnächst aber einmal sehen können. In „Runner“ muss er sich durch Australien prügeln und dabei einen Marvel-Star beschützen. Mehr gibt es im folgenden Artikel:

"Reacher"-Star Alan Ritchson & Marvel-Zeitreisender gegen brutale Killer: Deutscher Trailer zu "Runner" – bald im Kino!

Björn Becher
Björn Becher
-Mitglied der Chefredaktion
Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.
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