Handy ausschalten! Dieser Sci-Fi-Horror von Stephen King heute im TV ist für die Gen Z das pure Grauen

Vielleicht wollt ihr schon vor dem Film euer Handy ausschalten oder zumindest den Flugmodus einstellen, damit ihr in Ruhe euren TV-Abend genießen könnt. Nach dem Ende von „Puls“ schmeißt ihr das Smartphone aber vielleicht sogar aus dem Fenster …

Wer im Jahr 2015 die Wahl zum Jugendwort des Jahres verfolgt hat (womit ihr eher nicht zur Gen Z gehören dürftet…), erinnert sich vielleicht noch an das Gewinner-Wort „Smombie“. Als eine Mischung aus „Smartphone“ und „Zombie“ sollte es einen Menschen bezeichnen, der nur auf sein Handy starrt und seine Umgebung dadurch kaum wahrnimmt – benutzt hat dieses merkwürdige Wort aber eigentlich niemand, weswegen damals eine Debatte entbrannte, ob es nicht nur eine Erfindung im Rahmen der Wahl war. Was das alles mit Stephen King, Horror und dem heutigen Fernsehprogramm zu tun hat? So einiges!

Denn in der Romanverfilmung „Puls - Wenn alle vernetzt sind ist keiner sicher“ gibt es tatsächliche Smartphone-Zombies – und die sind es nicht nur deshalb, weil sie scheinbar willenlos aufs Display glotzen. Wenn es also irgendwo Smombies gibt, dann hier, und sehen könnt ihr das Ganze heute Abend im TV: Tele 5 zeigt „Puls“ mit John Cusack und Samuel L. Jackson am heuiten 6. August 2026 um 22.20 Uhr.

Eine Wiederholung gibt es in der Nacht vom 7. auf den 8. August um 2.10 Uhr. Wer die Ausstrahlungen verpasst hat, kann den Sci-Fi-Horror bis zum 31. August 2026 auch als Gratis-Stream in der Mediathek des Senders oder ihn terminunabhängig als kostenpflichtiges Video-on-Demand bei zahlreichen Anbietern schauen:

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"Puls": Das Handy als Todesfalle

Als Stephen King 2006 seinen Roman „Cell“ veröffentlichte, der in Deutschland unter dem Titel „Puls“ auf den Markt kam, sahen Handys noch deutlich anders aus als heute, waren nicht smart, sondern dienten lediglich zum Telefonieren und SMS schreiben – was schon reichte, um die Menschheit komplett abhängig von dieser neuen Technologie zu machen und King zu einer Schauergeschichte zu inspirieren. In „Puls“ wird nämlich eines Tages über das Mobilfunknetz ein mysteriöses Signal gesendet, das alle, die gerade telefonieren, zu mörderischen Marionetten macht, die sich in Schwärmen zusammenschließen.

Schnell werden sie von denjenigen, die der Katastrophe entkommen sind, „Phoner“ genannt. Durch ein kollektives Bewusstsein verbunden, machen die Phoner Jagd auf alle, die noch nicht einem Schwarm angehören – um sie zu einem letzten Telefonat zu zwingen …

Puls - Wenn alle vernetzt sind ist keiner sicher
Puls - Wenn alle vernetzt sind ist keiner sicher
Starttermin 12. Januar 2017 | 1 Std. 38 Min.
Von Tod Williams
Mit John Cusack, Samuel L. Jackson, Isabelle Fuhrman
User-Wertung
2,3
Filmstarts
2,5

In der Verfilmung von „Paranormal Activity 2“-Regisseur Tod Williams ist John Cusack als Clay Riddell zu sehen, dessen Handy-Akku gerade leer ist, als der Wahnsinn losgeht. Während sich nahezu alle Menschen um ihn herum in Tötungsmaschinen verwandeln, versucht Clay verzweifelt zu seinem Sohn zu gelangen, der sich in einer anderen Stadt befindet. Unterstützung bekommt er von zwei anderen Überlebenden: dem U-Bahnfahrer Tom McCourt (Samuel L. Jackson) und der Jugendlichen Alice (Isabelle Fuhrman).

Lohn sich das Einschalten bei "Puls"?

Stephen King schrieb selbst am Drehbuch zu „Puls“ mit – was dem Horror-Thriller jedoch kaum geholfen hat. Was auch daran liegen mag, dass schon die literarische Vorlage zu den schwächeren Werken des Horrormeisters gehört, wie die Autorin dieses Artikels findet. Für die Adaption hagelte es schlechte Kritiken: Bei Rotten Tomatoes kommt „Puls“ auf gerade einmal 11 Prozent positive Besprechungen (Stand: 6. August 2026).

Bei der Kritiken-Sammelseite Metacritic, bei der die Reviews nicht nur in „positiv“ und „negativ“ unterteilt, sondern auf einer Punkteskala von 0 bis 100 eingeordnet werden, gibt es für „Puls“ im Durchschnitt sehr magere 38 Punkte. Und wie sieht es bei uns von FILMSTARTS aus? Da kommt die Stephen-King-Verfilmung mit 2,5 von 5 möglichen Sternen noch glimpflich davon – was euch vielleicht davon überzeugt, dem Film eine Chance zu geben!

Das FILMSTARTS-Fazit lautet: „Die Nutzung von Handys verwandelt die Menschheit in Zombies – eine treffende Metapher, die ,Puls‘ zu Beginn eine gewisse Frische verleiht, die sich der Film aber leider nicht bis zum Ende bewahren kann.“

Unser Tipp: Wer keine Lust hat, sich einen Film darüber anzuschauen, wie Handys töten können – zugegeben nicht nur für die Gen Z eine Horrorvorstellung –, wird vielleicht mit dieser klassischen Stephen-King-Adaption glücklich:

Heute Abend streamen: Eine der besten Stephen-King-Verfilmungen aller Zeiten

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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Annemarie Havran
Annemarie Havran
-Mitglied der Chefredaktion
Annemarie hat (fast) alles von Stephen King gelesen, „The Stand“ und „Der dunkle Turm“ sind ihre Lieblingswerke. Ganz frisch im Bücherregal: „Never Flinch“.
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