Wann kommt „Supergirl“ ins Streaming, dürfte sich manch ein DC-Fan in den vergangenen Wochen gefragt haben. „Noch während er im Kino läuft“, antworteten wir dann Ende letzten Monats auch schon. Denn die digitale Premiere kündigte Warner Bros. für den 28. Juli an – keine fünf Wochen nach Kinostart! Am Stichtag zeigte sich dann jedoch Ernüchterung: Während in den USA fleißig drauf los gestreamt werden konnte, war hierzulande Funkstille …
… bis jetzt. Denn seit dem gestrigen 10. August könnt ihr „Supergirl“ endlich auch in Deutschland streamen – traditionsgemäß als kostenpflichtiges Premium-Video-on-Demand, etwa bei Amazon Prime Video. Ihr könnt den Film wahlweise in SD-, HD- und Ultra-HD-Qualität kaufen sowie leihen. Darüber hinaus wird „Supergirl“ auch im Bundle mit „Superman“ angeboten:
Im selben Atemzug wurde zum Wochenstart außerdem bestätigt, dass DVD, Blu-ray und 4K-Blu-ray* am 24. September folgen werden. Wie so häufig müssen sich all jene, die nach wie vor auf physische Medien schwören, also etwas länger gedulden. Dafür werden Sammlerinnen und Sammler aber auch mit einer schmucken Limited Edition im Steelbook inklusive Blu-ray und 4K-Blu-ray bedient:
Aus den Kinos ist der Superheldinnen-Abenteuer mittlerweile praktisch restlos verschwunden – und das Fazit fällt ernüchternd aus. Nur 126 Millionen Dollar kamen am Ende zusammen. Das reicht nicht einmal, um die kolportierten Produktionskosten von mindestens 170 Millionen Dollar zu decken. Ganz zu schweigen von den Ausgaben für Marketing sowie den Abgaben an die Kinobetreiber, die auch noch in die Rechnung einfließen. Zumindest eine kleine Kurskorrektur könnte nun im Heimkino sowie im Streaming erfolgen – zunächst als VOD, aber sicherlich schon bald auch bei HBO Max.
"Supergirl": Das neue DC-Universum strauchelt
„Superman“ war zwar keine wirtschaftliche Vollkatastrophe, spielte am Ende aber dennoch ein, zwei Box-Office-Ligen hinter den großen Hits aus dem Hause Marvel – und konnte uns von FILMSTARTS auch auf kreativer Ebene nur bedingt überzeugen (3 von 5 Sternen). Und Regisseur Craig Gillespie („Cruella“) macht mit „Supergirl“ genau da weiter.
James Gunns neues DC-Universum gerät so bereits ordentlich ins Wanken, noch bevor es überhaupt etabliert wurde. In der FILMSTARTS-Kritik reichte es für den „‚Guardians Of The Galaxy‘ light“ am Ende so nur für 2,5 Sterne. Autor und Comic-Experte Julius Vietzen fasst in seinem Fazit zusammen:
„Ein ausgesprochen generischer Superhelden-Blockbuster ohne wirkliche eigene Identität, der über die für Genre-Verhältnisse kurze Laufzeit von 108 Minuten aber dennoch leidlich gut unterhält.“
Alle, die doch mal einen Blick riskieren wollen, erwartet das neueste Abenteuer von Kal-Els hinlänglich als Supergirl bekannten Cousine Kara Zor-El (Milly Alcock) – die eigentlich nur ihren 23. Geburtstag feiern will, als sie und ihr Hund Krypto auf Ruthye Marye Knoll (Eve Ridley) treffen. Kara hat ja zwar so gar keine Lust auf eine neue Bekanntschaft, doch als ihr vierbeiniger Begleiter von ausgerechnet jener finsteren Gestalt (Matthias Schoenaerts) vergiftet wird, die Ruthyes Vater auf dem Gewissen hat, beschließen die beiden, sich zu verbünden…
Fans der Superhelden-Saga haben trotz einiger Startschwierigkeiten aber dennoch Grund, sich auf die Zukunft der Reihe zu freuen. In „Superman 2“ wird uns so etwa ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten geben:
Fans dürfen sich freuen: "Superman 2" bringt Held aus dem alten DCEU zurück!*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.