Als im Sommer 2025 James Gunns „Superman“ ins Kino kam, schien der Start des neuen DC-Universums geglückt zu sein. Die Kritiken fielen größtenteils wohlwollend aus und weltweit wurden 618,7 Millionen US-Dollar in die Kinos gespült. Wer ein Ticket für den Superhelden-Film gelöst hatte, bekam dabei nicht nur die Abenteuer des neuen Superman (David Corenswet) zu sehen, sondern lernte auch die Justice Gang kennen – auf deren Konto die gelungensten Gags des ganzen Films gingen.
Kein Wunder also, dass man bei den DC Studios nicht nur über Filme und Serien über die ganz großen Kaliber wie eben Superman und Supergirl nachdenkt, sondern auch Projekte über Fan-Lieblinge aus der zweiten Reihe verfolgt: Vorhang auf für Mister Terrific (Edi Gathegi), der in „Superman“ für ein echtes Action-Highlight sorgte, indem er einen Haufen Lex-Luthor-Schergen mit seinen kugelförmigen Roboterhelfern (den sogenannten T-Spheres) verdrosch.
"Mr. Terrific"-Serie soll in der Entwicklung sein
Mr. Terrific gehört zusammen mit Hawkgirl (Isabela Merced) sowie Guy Gardner alias Green Lantern (Nathan Fillion) zur Justice Gang und soll nun die Hauptfigur einer eigenen Serie werden. Das berichtet zumindest The Hollywood Reporter in einem Artikel, in dem es eigentlich um die Analyse des Flops von „Supergirl“ geht. Darin heißt es: „Es ist eine Serie über Mr. Terrific, gespielt von ‚Superman‘-Überraschungsstar Edi Gathegi, aktiv in der Entwicklung. Allan Heinberg schreibt das Drehbuch für den Piloten.“
Warner Bros.
Beim Namen Heinberg dürften Serien-Fans direkt aufhorchen: Allan Heinberg ist ein vielbeschäftigter Autor in Hollywood, schrieb u. a. für die Hit-Serien „Gilmore Girls“, „Sex And The City“, „Grey’s Anatomy“ und „Scandal“. Zuletzt knöpfte er sich mit der Netflix-Fantasy-Serie „The Sandman“ einen deutlich düstereren Stoff vor, den er auch als Showrunner betreute. Und mit DC-Projekten hat er auch schon Erfahrung: Er schrieb das Drehbuch zu „Wonder Woman“ mit Gal Gadot.
Die offizielle Ankündigung einer „Mr. Terrific“-Serie steht allerdings noch aus. Es bleibt abzuwarten, ob The Hollywood Reporter hier wirklich ein kleines Goldnugget ausgebuddelt und in seinem Artikel versteckt hat, oder ob man bei dem Branchenblatt lediglich etwas über ein solches Projekt gehört haben will und es als Tatsache formuliert hat. Die DCU-Situation ist derzeit generell ein wenig unübersichtlich – doch im folgenden Artikel gibt euch unser DC-Experte Julius Vietzen einen Überblick, was zumindest nach jetzigem Stand für die Franchise-Zukunft nach „Supergirl“ geplant ist:
Bis zu 125 Millionen Dollar Verlust für "Supergirl": So geht es jetzt im neuen DC-Universum weiter