"Würde ich niemals tun": "Yellowstone"-Macher erteilt Spin-off klare Absage – obwohl es vor 5 Jahren angekündigt wurde

Das „Yellowstone“-Franchise wurde in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut – und ist noch längst nicht am Ende. Eines der gemutmaßten Spin-offs wird allerdings nicht kommen, da es wohl in Wahrheit nie ernsthaft geplant war.

Paramount Network

Der „Yellowstone“-Hype reißt nicht ab. Obwohl die Hauptserie 2024 nach fünf Staffeln (und einigen Unstimmigkeiten hinter den Kulissen mit Hauptdarsteller Kevin Costner) zu Ende gegangen ist, wächst und gedeiht das (Neo-)Western-Universum fleißig weiter. Nach den Prequels „1883“ und „1923“ sind in diesem Jahr mit „Marshals: A Yellowstone Story“ und „Dutton Ranch“ gleich zwei Fortsetzungsserien gestartet, die beide bereits grünes Licht für zweite Staffeln haben.

Und damit nicht genug: Mit „1944“ soll uns demnächst eine weitere „Yellowstone“-Vorgeschichte erwarten. Dafür ist allerdings ein anderes Spin-off, über das seit nunmehr fünf Jahren immer wieder berichtet wird, Geschichte: Ein „Yellowstone“-Ableger über die sogenannte 6666-Ranch wird nicht kommen! Das stellte „Yellowstone“-Mastermind Taylor Sheridan jetzt höchstpersönlich klar.

Darum wird es das "Yellowstone"-Spin-off "6666" nicht geben

2021 wurde von verschiedenen Outlets erstmals berichtet, dass eine „6666“-Serie geplant ist, nachdem die „Yellowstone“-Figur Jimmy Hurdstrom (Jefferson White) in Staffel 4 dorthin geschickt wurde. 2022 kündigte Paramount das Projekt bei einer Vorstellung des kommenden Programms dann sogar offiziell an.

Doch davon will Sheridan nichts wissen, aus dem simplen Grund, dass es sich bei der Four-Sixes-Farm in Texas um eine echte Ranch handelt. „Es wird nie eines geben“, erteilte Taylor Sheridan dem Vorhaben im „Rodeo Time“-Podcast eine klare Absage. „Ich würde diese Ranch niemals fiktionalisieren. Die Leute dachten, dass das ein Projekt werden würde, aber so etwas würde ich nie tun.“

Taylor Sheridan kaufte die Ranch 2020 zusammen mit einer Gruppe von Investoren und möchte den aktiven Betrieb nicht „banalisieren“, indem er „Schicksale erfindet“ und „Drama konstruiert“. „Damit würde ich etwas trivialisieren und fiktionalisieren, wo echte Menschen arbeiten und ihre Familien großziehen, und das könnte ich ihnen niemals antun“, führte der „The Madison“- und „Tulsa King“-Macher weiter aus. Das komplette Interview findet ihr hier:

„6666“ wird es also wohl wirklich nicht geben, doch das hält die eingangs beschriebene „Yellowstone“-Expansion natürlich nicht auf, auch wenn Sheridan selbst daran aktuell nicht als Showrunner beteiligt ist. Dafür hat er nach wie vor viele andere Eisen im Feuer. Neben seinen zahlreichen weiteren Serienprojekten, werkelt er aktuell an einem Drehbuch zu einer groß angelegten „Call Of Duty“-Verfilmung. Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Artikel:

"Call Of Duty"-Fans können jubeln: Die Verfilmung des "Yellowstone"-Machers erfüllt einen der größten Wünsche

Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Vom Spurenverwischen mit Dexter bis zu Weltraum-Abenteuern mit Picard. Markus hat ein Herz für Serien aller Art – und schüttet es gern in Artikeln aus.
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren