"Einige Leute sagen, dass ich wirklich schlecht bin": Anne Hathaway musste für diese Bestseller-Verfilmung heftige Kritik einstecken

Vor 15 Jahren war Anne Hathaway in einer Literaturverfilmung zu sehen – wobei ihre Performance vor allem bei den Fans der Vorlage äußerst schlecht ankam. Woran das lag, erfahrt ihr hier.

2026 ist das Jahr von Anne Hathaway: Schließlich war die 43-Jährige mit „Der Teufel trägt Prada 2“ und „Die Odyssee“ in zwei der größten Box-Office-Hits der letzten Monate zu sehen – und auch darüber hinaus ist sie präsent wie nie zuvor. So spielte sie die Hauptrolle im Psycho-Thriller „Mother Mary“, zurzeit könnt ihr sie an der Seite von Ewan McGregor im Dino-Blockbuster „The End Of Oak Street“ auf der Leinwand erleben, und am 1. Oktober folgt noch die Colleen-Hoover-Verfilmung „Verity – Dunkle Geheimnisse“.

Hathaway gehört also zu den meistbeschäftigten und beliebtesten Schauspielerinnen Hollywoods! Doch vor 15 Jahren musste sie für ihre Mitwirkung in einer Bestseller-Adaption jede Menge Kritik einstecken. Die Rede ist von „Zwei an einem Tag“, der Kino-Umsetzung des gleichnamigen Buches von David Nicholls, der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnete.

Zwei an einem Tag
Zwei an einem Tag
Starttermin 3. November 2011 | 1 Std. 48 Min.
Von Lone Scherfig
Mit Anne Hathaway, Jim Sturgess, Patricia Clarkson
Pressekritiken
2,9
User-Wertung
3,5
Filmstarts
3,0

Der „Plötzlich Prinzessin“-Star verkörperte in der tragikomischen Romanze Emma Morley, die am Tag ihres College-Abschlusses den charmanten Dexter Mayhew (Jim Sturgess) kennenlernt. Aus der ersten gemeinsamen Nacht wird zwar keine Beziehung, doch die beiden bleiben über die nächsten 20 Jahre miteinander verbunden und begegnen sich immer wieder. Ihre gemeinsame Geschichte entfaltet sich dabei über einzelne Momentaufnahmen: Jedes Jahr erleben wir Emma und Dexter am 15. Juli, dem Tag ihrer ersten Begegnung.

Die Rolle verlangte von der gebürtigen New Yorkerin unter anderem, dass sie einen nordenglischen Dialekt einübte – was sich als schwieriger gestaltete als gedacht. Obwohl sich Hathaway zur Vorbereitung stundenlang Folgen der britischen Seifenoper „Emmerdale“ ansah, gelang es ihr nicht, den Yorkshire-Akzent authentisch klingen zu lassen. Das brachte ihr früh Kritik ein.

„Einige Leute sagen, dass ich wirklich schlecht bin“, räumte Hathaway in einem Interview ein (via Far Out Magazine). „Die Leute schauen mich einfach finster an, weil ich nicht ihre Emma bin. Der Druck war enorm. Hoffentlich erkennen die Leute, die den Film sehen, dass wir versucht haben, so viel wie möglich aus dem Buch unterzubringen.“

An den Kinokassen schnitt „Zwei an einem Tag“ gut ab – sein schmales Budget von 15 Millionen US-Dollar konnte der Film beinahe vervierfachen. Doch die Fachpresse zeigte sich nicht allzu euphorisch – und was noch schwerer wiegen dürfte: Auch viele Fans der Vorlage zeigten sich enttäuscht. Erst 13 Jahre später wagte Netflix einen neuen Versuch, David Nicholls' Roman auf den Bildschirm zu bringen – diesmal als 14-teilige Serie mit Ambika Mod und Leo Woodall in den Hauptrollen, die bei der Zielgruppe weitaus besser ankam.

Wenn ihr übrigens wissen wollt, von welchem Film Anne Hathaway so begeistert war, dass sie ihn am liebsten kopieren wollte, dann lest auch den nachfolgenden Artikel:

"Bitte helft mir, einen Film wie diesen zu finden": Anne Hathaway war von diesem einzigartigen Geheimtipp so begeistert, dass sie ihn kopieren wollte

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Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.
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