Das Kinojahr 2023 wurde von zwei großen Blockbustern geprägt. Auf der einen Seite „Oppenheimer“ – Christopher Nolans Biopic über den Vater der Atombombe mit Cillian Murphy in der Hauptrolle. Auf der anderen Seite „Barbie“ – Greta Gerwigs Komödie mit Margot Robbie als scheinbar makellose Mattel-Puppe und Ryan Gosling als Ken.
„Barbenheimer“ war allgegenwärtig – ein Social-Media-Phänomen, das den zeitgleichen Kinostart der gegensätzlichen Blockbuster verknüpfte und das Publikum dazu bewegte, beide Filme als direkt aufeinanderfolgendes Double Feature zu sehen. Obwohl „Oppenheimer“ später sieben Oscars abräumen konnte (u.a. als Bester Film und für Regisseur Christopher Nolan), hatte „Barbie“ die Nase beim Einspielergebnis vorne: Mit 1,4 Milliarden US-Dollar Box-Office-Einspiel war er der weltweit umsatzstärkste Kino-Hit des Jahres. Sowohl Kritik als auch Publikum zeigten sich begeistert und lobten den Film nicht zuletzt für seine feministische Neuinterpretation der ikonischen Spielzeugfigur.
Vom Barbieland in die Realität: Darum geht's
Die stereotype Barbie lebt mit den anderen Puppen zusammen im Barbieland, wo sie ein vermeintlich perfektes Leben voller Musik, Tanz und Partys führt. Als Barbie plötzlich unerklärliche Veränderungen an sich bemerkt und beginnt, an ihrer perfekten Existenz zu zweifeln, beschließt sie, gemeinsam mit Ken in die wirkliche Welt aufzubrechen, um Antworten zu finden. Schnell müssen sie feststellen, dass unsere Realität nur wenig gemein hat mit der harmonischen Ordnung ihrer Heimat. Während Barbie versucht, sich in den für sie befremdlichen gesellschaftlichen Strukturen zurechtzufinden, entdeckt Ken seine Begeisterung für das Patriarchat.
Eigentlich sollte Barbie von einem anderen Star verkörpert werden
Margot Robbie, die zuvor schon mit Filmen wie „The Wolf Of Wall Street“ (2013), „Suicide Squad“ (2016) und „I, Tonya“ (2017) Erfolge feierte, war mit der Verkörperung der Barbie-Puppe plötzlich in aller Munde. Auch Schauspielkolleginnen lobten sie dabei in höchsten Tönen. Anne Hathaway etwa bezeichnete Robbie im Interview mit Variety als „einfach großartig“. Was viele aber nicht wissen: Eigentlich sollte die Oscar-Preisträgerin („Les Misérables“) selbst in die Rolle der Barbie schlüpfen!
Im Jahr 2018 plante die australische Regisseurin Alethea Jones – bekannt für „Fun Mom Dinner“ (2017) – nämlich ebenfalls eine Live-Action-Version über die Mattel-Puppe. Auch Komikerin Amy Schumer sollte darin mitwirken. Der Plan war – ähnlich wie in Gerwigs Film –, dass Barbie aus Barbieland in die reale Welt reist. Letztendlich kam das Projekt aber nie zustande. Robbie erwarb daraufhin die Filmrechte an der Puppe und es entstand die heutige Version.
Anne Hathaway schwärmt von "Barbie"
Dass sie nicht in die Rolle der hübschen Blondine schlüpfen konnte, fand Anne Hathaway aber gar nicht schlimm. „Die richtige Rolle findet die richtige Person, und manchmal ist man es selbst, manchmal nicht“, so ihre entspannte Einschätzung. Auch ohne diesen Film konnte sich die Schauspielerin bereits über zahlreiche Erfolge freuen. Man muss nur an „Plötzlich Prinzessin“ (2001) oder „Der Teufel trägt Prada“ denken, für den sie einen Oscar gewinnen konnte. Anne Hathaway bezweifelt sogar, dass ihr Film einen ähnlichen Erfolg gehabt hätte wie der 2023er-Hit. In ihren Augen ist Greta Gerwigs „Barbie“ „die bestmögliche Version“.
In welcher Rolle Anne Hathaway bald noch zu sehen sein wird, lest ihr hier:
Anne Hathaway übernimmt Hauptrolle in neuer Serie vom "Wednesday"-Macher – und wird darin zur Geisel eines Serienkillers*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.