Brandaktuelle Netflix Top 10: Adam Sandlers Tochter stürmt an die Spitze! Aber wie erfolgreich ist sie deshalb wirklich?

Wie jeden Mittwoch hat Netflix heute seine wöchentlichen Top-10-Listen veröffentlicht. Wenig überraschend konnte sich „Don’t Say Good Luck“ mit Sunny Sandler eine Top-Position sichern. Aber was heißt das wirklich? Wir ordnen die Zahlen für euch ein!

Man mag von der ganzen Nepo-Baby-Debatte halten, was man will. Aber auf jeden Fall war Adam Sandler schon immer besonders gut darin, vornehmlich mit Leuten zusammenzuarbeiten, mit denen er sich auch privat gut versteht. So zeigt er sich bei seinen eigenen Projekten schon seit vielen Jahren betont loyal – und besetzt immer wieder dieselben Co-Stars neben sich. Zu den üblichen Verdächtigen im Sandler-Zirkel zählen etwa Rob Schneider, Steve Buscemi, David Spade, Kevin James oder Chris Rock.

Zuletzt sind zudem auch immer mehr nahe Familienmitglieder von Adam Sandler in seinen Filmen aufgetaucht: So haben seine Frau Jackie Sandler und seine Töchter Sadie Sandler und Sunny Sandler schon in zahlreichen seiner Produktionen Cameo-Auftritte absolviert oder sogar kleinere Rollen übernommen, darunter etwa in „Kindsköpfe“, „Murder Mystery“, „Urlaubsreif“ oder zuletzt in „Happy Gilmore 2“.

Familie steht bei Adam Sandler an erster Stelle – auch bei der Arbeit

Und dann gab es 2023 auch noch den familiärsten Sandler-Film überhaupt: In der Netflix-Dramödie „Du bist sowas von nicht zu meiner Bat-Mitzwa eingeladen“ verkörpert Adam Sandler selbst nur die Nebenrolle als Vater, während seine jüngere Tochter Sunny die Hauptrolle übernommen hat (und ihre ältere Schwester Stacy auch im Film die ältere Schwester spielt).

Aber jetzt geht Adam Sandler sogar noch weiter – und hat sich bei „Don’t Say Good Luck“ als Teil des Netflix-Deals mit seiner Produktionsfirma Happy Madison ganz auf die Rolle als Produzent beschränkt. Und tatsächlich: Auch ohne ihren berühmten Vater hat es Sunny Sandler als Schülerin, die zugleich mit der Hauptrolle in einer Musical-Aufführung und der Krebserkrankung ihrer Mutter klarkommen muss, bis auf Platz 1 der erfolgreichsten englischsprachigen Filme auf Netflix geschafft.

Aber heißt das, dass Adam Sandler jetzt in seinen Filmen wirklich gar nicht mehr selbst auftreten müsste? Wir haben uns die Zahlen mal genauer angesehen …

Nicht wirklich der erfolgreichste Film der Woche

„Don’t Say Good Luck“ hat seit seiner Veröffentlichung am 14. August bereits 20,9 Millionen Views gesammelt – davon allein 12,8 Millionen in den vergangenen sieben Tagen, die nun für Platz 1 in der Liste der meistgesehenen englischsprachigen Filme vor „The Last House“ gereicht haben. Erweitert man den Blick allerdings auch auf nicht-englischsprachige Filme, stellt man fest, dass der mexikanische Kartell-Actioner „Die Festnahme“ der wirklich meistgesehene Netflix-Film der vergangenen Woche war – mit unglaublich starken 18 Millionen Views.

Aber viel interessanter ist natürlich, wie Sunny Sandler im Vergleich zu ihrem Vater abschneidet – deshalb stellen wir gleich zwei Vergleiche an:

  1. Im Vergleich zu „Du bist sowas von nicht zu meiner Bat-Mizwa eingeladen“, in dem Sunny Sandler ebenfalls schon die Hauptrolle gespielt hat, aber ihren Vater zumindest noch in einer kleineren Rolle an ihrer Seite hatte, liegt „Don’t Say Good Luck“ quasi gleichauf. Die Tochter kommt also auch ohne ihren Papa sehr gut klar.
  2. Im Vergleich zu echten Sandler-Filmen wie zuletzt „Happy Gilmore 2“, die wirklich ganz auf ihren Star zugeschnitten sind, hat Sunny Sandler natürlich nicht den Hauch einer Chance – da reden wir dann von einem Vielfachen an Views. Aber natürlich sind Filme wie „Don’t Say Good Luck“ nicht nur allein aufgrund ihres Genres auf ein spitzeres Zielpublikum ausgerichtet, sie kosten auch viel weniger.

Insgesamt bleibt deshalb festzuhalten: Nachdem sich damals nach „The Ridiculous 6“ schon viele gefragt haben, ob Netflix mit dem hunderte Millionen Dollar schweren Exklusiv-Deal nicht womöglich doch danebengegriffen hat, ist der Name Sandler für den Streaming-Service längst pures Gold wert – und das inzwischen sogar, ohne dass zwingend der Name Adam mit dabei auftauchen muss.

Abgesehen davon ist übrigens auch die Kritik ganz begeistert von „Don’t Say Good Luck“ – und da hat Papa Adam Sandler in seiner Karriere ja auch schon ganz andere Erfahrungen gemacht …

Auf Netflix gibt es ab heute den neuen Film von Adam Sandler – und die Kritik ist begeistert

Christoph Petersen
Christoph Petersen
-Chefredakteur
Schaut 800+ Filme im Jahr – immer auf der Suche nach diesen wahrhaftigen Momenten, in denen man dem Rätsel des Menschseins ein Stück näherkommt.
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