Zwei ganz unterschiedliche Rollen, zwei ikonische Figuren: Wer das Gesicht von US-Schauspieler Tim Curry vielleicht nicht sofort vor Augen haben mag, wenn man diesen Namen nennt, kennt es auf jeden Fall in stark geschminkter Form. Tim Curry brannte sich zum einen mit seiner legendären Performance des Dr. Frank-N-Furter im Bühnen-Musical „The Rocky Horror Show“ und in dessen Kult-Verfilmung „The Rocky Horror Picture Show“ ins popkulturelle Gedächtnis ein, zum anderen erschreckte er ein Millionenpublikum mit seiner Darstellung des Clowns Pennywise in der Stephen-King-Miniserie „ES“. Jetzt ist Tim Curry im Alter von Jahren 80 Jahren gestorben. Das berichtet TMZ, Magazine wie The Hollywood Reporter haben die Nachricht aufgegriffen.
TMZ berichtet, Curry sei am Dienstag, den 25. August 2026 in seinem Zuhause in Los Angeles verstorben. Im Jahr 2012 hatte der Schauspieler einen schweren Schlaganfall erlitten. Geboren wurde Timothy James „Tim“ Curry am 19. April 1946 im britischen Grappenhall. Sein Werdegang führe ihn später in die USA, wo er nicht nur als Schauspieler, sondern wegen seiner markanten Stimme auch als Sänger und Synchronsprecher gefragt war.
Tim Curry: Von der Bühne auf den Bildschirm & die Leinwand
Seine ersten Erfolge feierte Tim Curry auf der Bühne – genauer gesagt auf der Musical-Bühne. Zunächst überzeugte er im Hippie-Hit „Hair“, dann hauchte er dem exzentrischen Wissenschaftler Dr. Frank-N-Furter in der „Rocky Horror Show“ dermaßen furios Leben ein, dass er die Rolle dann auch in Jim Sharmans berühmter Musical-Verfilmung „The Rocky Horror Picture Show“ von 1975 bekleidete – und mit ihr weltbekannt wurde.
Danach übernahm Curry immer häufiger Filmrollen und trat unter anderem in „Drei Mann in einem Boot“, „Der Todesschrei“, „Times Square“ und Ridley Scotts „Legende“ auf, in dem er den schurkischen Lord of Darkness spielte. Ebenfalls als Bösewicht war Tim Curry in der Musical-Adaption „Annie“ von 1982 zu sehen – seine ikonischste Bösewicht-Rolle hatte er dann aber in der Miniserie „ES“ inne: In der Verfilmung des Stephen-King-Bestsellers spielte er den Grusel-Clown Pennywise. Eine weitere bekannte Rolle spielte Curry im Familienfilm-Hit „Kevin - Allein in New York“.
Im TV war Curry unter anderem in einzelnen Episoden von Serien-Hits wie „Monk“, „Roseanne“ „Will & Grace“, „Criminal Minds“, „Psych“ und „Geschichten aus der Gruft“ zu sehen. Seit seinem Schlaganfall 2012 saß Tim Curry im Rollstuhl, arbeitete aber weiterhin als Synchronsprecher.