Heute im TV: Superstar Will Smith im ungewöhnlichen Mix aus Drama, Thriller und Romanze

Am Abend gibt es einen Streifen mit Will Smith im werbefreien Free-TV, der für die Filmografie des Amerikaners eher ungewöhnlich ist. Schaltet ihr trotzdem ein? Oder vielleicht sogar gerade deshalb? Hier ist schon mal der Trailer zu „Sieben Leben“:

In „Sieben Leben“ geht es vereinfacht gesagt um Schuld und Sühne. Dabei ist der Film aber ungewöhnlich aufgebaut. Viel mehr als das, was im Trailer gezeigt und ganz unten in diesem Text aufgeführt wird, solltet ihr nicht vorab wissen, wenn ihr von der Story überrascht werden wollt.

ZDFneo zeigt „Sieben Leben“ am heutigen 5. September 2026 um 22.20 Uhr. Eine Wiederholung folgt noch in derselben Nacht um 1.55 Uhr. Alternativ ist der FSK-12-Titel für ein paar Euro als Video-on-Demand zu haben:

Falls ihr ein Abo von Amazon Prime Video haben solltet, könnt ihr „Sieben Leben“ unter dem obigen Link übrigens ganz ohne Aufpreis streamen. Dazu müsst ihr euch lediglich für den siebentägigen Gratis-Test des Sony-Pictures-Core-Channels* anmelden. Sofern ihr vor Ablauf des Probezeitraums nicht wieder stornieren wollt, werden im Anschluss daran 5,99 Euro pro Monat fällig.

Starker Einstieg, dann rapider Spannungsabfall

Als „Sieben Leben“ im Dezember 2008 in die nordamerikanischen und im Sommer 2009 in die deutschen Kinos kam, waren die Pressereaktionen eher negativer Natur. Auf der US-Kritiken-Sammelseite Rotten Tomatoes werden lediglich sehr schwache 26 Prozent positive Rezensionen aufgelistet (Stand: 3. September 2026). Auch im Rahmen der FILMSTARTS-Kritik gab es nur durchschnittliche 2,5 von möglichen 5 Sternen für das Werk von „Das Streben nach Glück“-Regisseur Gabriele Muccino.

Unser Autor Carsten Baumgardt analysiert, dass „Sieben Leben“ in der ersten halben Stunde am stärksten ist. Denn da sind der Film und sein Protagonist noch ein Rätsel für uns Zusehende. Muccino und Drehbuchautor Grant Nieporte („Breakthrough - Zurück ins Leben“) lassen uns konsequent im Dunkeln darüber, was Will Smiths Figur vorhat: Was führt er mit den sieben Menschen auf seiner Liste im Schilde? Wird er sich als eine Art gute Fee oder doch eher als ein Todesengel entpuppen?

Getragen von Chef-Kameramann Philippe Le Sourds („Priscilla“) eleganten Bildern, ist die Stimmung des in diesen Passagen mit jeder Menge Thriller-Elementen spielenden Dramas ziemlich düster, während es eine intensive Atmosphäre aufbaut. Leider lassen die Macher dann aber zu früh die sprichwörtliche Katze aus dem Sack. Das passiert zwar nicht mittels eines plötzlichen Twists, sondern eher häppchenweise. Dem Publikum schwant aber schon recht bald, was dieser Ben wirklich vorhaben dürfte. Die sich dann auch zusehends bestätigende Vorahnung raubt dem Film einiges an Spannung. Im weiteren Verlauf dreht es sich dann nämlich nur noch um das Warum und das Wie. Und das meist mittels einer bedauernswert umfangreichen Ansammlung von Klischees.

Sieben Leben
Sieben Leben
Starttermin 8. Januar 2009 | 2 Std. 03 Min.
Von Gabriele Muccino
Mit Will Smith, Rosario Dawson, Woody Harrelson
Pressekritiken
2,9
User-Wertung
3,5
Filmstarts
2,5

An der Seite von Will Smith ist noch eine Reihe weiterer prominenter Darsteller*innen zu sehen. So erwarten euch unter anderem „Star Wars“- und Marvel-Heldin Rosario Dawson, Oscarkandidat Woody Harrelson („Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“), Barry Pepper aus „Der Soldat James Ryan“, Michael Ealy („The Woman In The House Across The Street From The Girl In The Window“) und Academy-Award-Gewinnerin Octavia Spencer („The Help“). Mit Ausnahme von Dawson und streckenweise noch Harrelson bleiben ihre Figuren aber eher blass und stehen häufig komplett im Schatten des von Smith verkörperten Charakters.

"Sieben Leben": Das ist die Story

Ben Thomas (Will Smith) sitzt in einem Hotelzimmer in Los Angeles und ist kurz davor, sich das Leben zu nehmen. Bei einer Notrufzentrale hat er bereits seinen bevorstehenden Suizid angekündigt. Bevor es soweit kam, hatte Ben sich vorgenommen, das Leben von sieben vom Schicksal schwer gezeichneten Menschen fundamental zu verändern. Als Finanzbeamter hatte er sich in ihr Umfeld eingeschlichen, ohne dass sie ahnten, was er plante.

Neben dem blinden Ezra (Woody Harrelson) hat es ihm besonders die attraktive Grußkartendruckerin Emily (Rosario Dawson) angetan. Über seine eigentlichen Kompetenzen hinaus gewährt er ihr einen großzügigen Aufschub für ihre Steuerschulden. Weiß er doch, dass eine Herzkrankheit und nur geringe Aussichten auf ein Spenderherz die junge Frau an der Ausübung ihres Berufs hindern.

Welches Projekt Will Smith als Nächstes drehen möchte, lest ihr im folgenden Artikel:

Will Smith lässt uns auf "I Am Legend 2" warten und macht mit "Michael"-Star Jaafar Jackson einen Action-Thriller für Prime Video

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Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kubes aktuelle Lieblingsfilme sind "The End Of Oak Street", "Teenage Sex And Death At Camp Miasma", "Everytime" und "Gentle Monster".
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