Dass uns 2027 zahlreiche Aktionen zum 50. Geburtstag von „Star Wars“ erwarten, steht schon länger fest. Unter anderem wurde bereits angekündigt, dass der Film, mit dem George Lucas einst eine der größten Marken der Popkultur begründete, im Februar 2027 noch einmal ins Kino kommt. Doch wie Lucasfilm jetzt enthüllte, wird diese Wiederaufführung ein echtes Novum bereithalten:
Der originale „Star Wars“ alias „Krieg der Sterne“ alias „Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung “aus dem Jahr 1977 wird zum ersten Mal überhaupt in IMAX gezeigt. An wenigen ausgewählten Standorten, bei denen dies technisch möglich ist, geschieht dies sogar auf 70mm-Film, was für deutsche „Star Wars“-Fans wieder eine kleine Reise bedeuten wird.
"Star Wars" erstmals überhaupt in IMAX
Obwohl Luke Skywalkers (Mark Hamill) erstes Abenteuer in den vergangenen fünf Jahrzehnten schon mehrfach auf die große Leinwand zurückkehrte, erwartet uns dieses Mal eine echte Premiere. Wie Lucasfilm im Rahmen der Ankündigung des IMAX-Starts jetzt klarstellte, wurde der erste „Star Wars“-Film noch nie zuvor in einem der Großbildkinos gezeigt.
Im nächsten Jahr, der deutsche Start ist am 18. Februar 2027, können wir also zum ersten Mal das berühmte Bild des legendären Sternenzerstörers und all die weiteren tollen Szenen des Originals auf einer gigantischen IMAX-Leinwand erleben. Für ausgewählte Kinos werden zusätzlich IMAX-70mm-Filmkopien angefertigt. In Deutschland gibt es allerdings bekanntlich kein Kino, welches Filme in IMAX 70mm zeigen kann. Doch wir sind uns sicher, dass viele „Star Wars“-Fans dafür eine kleine Reise auf sich nehmen. In Europa bieten Kinos in Prag, Brüssel, London, Manchester und dem französischen Montpellier diese Möglichkeit.
Darum ist IMAX 70mm so besonders
Während die meisten heutigen IMAX-Vorstellungen digital projiziert werden, läuft bei der klassischen 70mm-IMAX-Projektion eine Kopie noch auf echtem Filmmaterial. Das Ergebnis ist ein nicht nur besonders großes, sondern auch außergewöhnliches Bild, wofür aber nur recht wenige Kinos die nötigen Projektoren haben. Vor allem Christopher Nolan hat in den vergangenen Jahren immer wieder dafür gesorgt, dass die aufwendige Vorführtechnik neue Aufmerksamkeit bekam. Filme wie „Oppenheimer“ und „Die Odyssee“ wurden gezielt auch auf IMAX-70mm-Kopien ausgewertet.
Im Gegensatz zu Christopher Nolans Werken wurde das „Star Wars“-Original natürlich damals nicht mit IMAX-Kameras gedreht. Für die Jubiläumsvorführung wird vielmehr die neu restaurierte Fassung für das Format aufbereitet.
IMAX 70mm auch für "Star Wars: Starfighter"
Mit der Bekanntgabe, dass der allererste „Star Wars“-Film in IMAX 70mm laufen wird, verkündeten Lucasfilm und Disney, dass auch das neueste Abenteuer aus der Welt von George Lucas diese Behandlung erfährt. Wenn „Star Wars: Starfighter“ ab Ende Mai 2027 und damit exakt zum 50-jährigen Jubiläum der Saga startet, soll er ebenfalls in IMAX-Kinos auf 70mm-Film gezeigt werden.
Der neue Kinofilm von „Deadpool & Wolverine“-Regisseur Shawn Levy wurde zwar nicht mit IMAX-Kameras, aber mit sogenannten IMAX-zertifizierten Filmkameras gedreht und anschließend für die 70mm-Auswertung auf entsprechende Filmkopien übertragen. Ryan Gosling übernimmt im kommenden Abenteuer die Rolle des Kade Auberon, eines zynischen Einzelgängers, der von seiner Vergangenheit eingeholt und in ein neues galaktisches Abenteuer hineingezogen wird. Neben Gosling gehören unter anderem Amy Adams, Matt Smith, Mia Goth und „Lanterns“-Star Aaron Pierre zum Cast. Deutscher Kinostart ist der 26. Mai 2027.
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