Mit „Miami Vice ’85“ erhält eine der kultigsten TV-Serien der 80er-Jahre einen Neuanstrich auf der großen Leinwand. Für mächtig Vorfreude sorgte bereits die Besetzung der beiden Hauptrollen: Das ikonische Ermittler-Duo aus Sonny und Rico wird diesmal vom frischen Oscar-Gewinner Michael B. Jordan („Sinners“) und Shootingstar Austin Butler („Elvis“) verkörpert.
Wie die großen US-Branchenmagazine übereinstimmend berichten, konnte sich die Produktion nun außerdem den erfolgreichen Stand-Up-Comedian und Podcaster Andrew Schulz für eine bisher noch geheim gehaltene Nebenrolle sichern. Schulz machte zuletzt vermehrt als Schauspieler auf sich aufmerksam, war etwa in Streaming-Hits wie „Upgraded“ und „You People“ zu sehen und übernimmt demnächst auch in der Live-Action-Adaption von „Street Fighter“ eine größere Rolle.
Die Besetzung des Comedians steht ganz in der Tradition der Originalserie, die immer wieder bekannte Gesichter aus dem Stand-Up-Bereich vor die Kamera holte. So waren unter anderem Bühnenkomiker wie Charlie Barnett, Chris Rock oder Ben Stiller in einzelnen Episoden zu sehen.
Spannend ist in dieser Hinsicht auch das vor wenigen Wochen verkündete Casting von John Leguizamo („Die Odyssee“), der in „Miami Vice ’85“ einen finsteren Kartellboss spielen soll. Damit kehrt er nämlich ganz zu den Wurzeln seiner Schauspielkarriere zurück, die einst mit Gastauftritten in der Originalserie begann – und auch Leguizamo war zu dieser Zeit hauptsächlich für seine Routinen in Comedy-Clubs bekannt.
In weiteren Rollen werden zudem Alden Ehrenreich („Oppenheimer“), Whitney Peak („Die Tribute von Panem – Sunrise On The Reaping“), Camila Morrone („Something Very Bad Is Going to Happen“) und Danny Ramirez („Top Gun 2: Maverick“) zu sehen sein.
Große Namen auch hinter der Kamera
Bis zum angesetzten Kinostart am 18. Mai 2028 müssen wir uns noch eine Weile gedulden. Immerhin: Die Dreharbeiten sollen noch in diesem Jahr starten. Dabei sind die Namen hinter der Kamera mindestens genauso spannend wie davor, denn zum einen nimmt kein Geringerer als Joseph Kosinski auf dem Regiestuhl Platz, der mit „Top Gun: Maverick“ einen der größten Action-Kracher der letzten Jahre ablieferte. Zum anderen stammt das Drehbuch von Dan Gilroy, der den kriminellen Großstadtsumpf in „Nightcrawler“ bereits eindrucksvoll einfangen konnte.
Einen ganz anderen Klassiker bringt übrigens der kreative Kopf hinter den letzten „Predator“-Filmen zurück: Dan Trachtenberg hat sich ein berühmtes Kindermärchen geschnappt, mit dem er eine völlig neue Richtung einschlagen möchte. Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Artikel:
Er sorgte für das grandiose "Predator"-Comeback – jetzt soll der Ausnahme-Regisseur (45) einen sogar noch größeren Klassiker zurückbringen