Im Rahmen der „Best Of Cinema“-Reihe flimmern jeden Monat Filmkunst-Klassiker erneut über die große Leinwand. Am 6. Oktober 2026 erwartet euch ein ganz besonderes Schmankerl: Mit Guillermo del Toros „Pans Labyrinth“ kehrt einer der besten – und emotionalsten – Fantasy-Filme der letzten Jahrzehnte ins Lichtspielhaus zurück.
Del Toros Meisterwerk ist ein wunderschönes Märchen, dem gleichzeitig viel Kummer und Schmerz innewohnt. Gerade die Vermengung aus harter Kriegswirklichkeit und einer faszinierenden Fantasy-Welt macht diesen modernen Genre-Klassiker zu etwas ganz Besonderem. Wenn hier die kindliche Unschuld durch die Brutalität der Realität zerstört wird, möchte man am liebsten gemeinsam mit der kleinen Ofelia in verzauberte Scheinwelten entfliehen.
Wie kein Zweiter versteht es Guillermo del Toro dabei, zauberhafte Orte und Kreaturen zum Leben zu erwecken – wobei seine Vorliebe für praktische Effekte seinen Werken eine ganz eigene Magie verleiht. Am besten lassen sich seine Filme auf der größtmöglichen Leinwand genießen. Umso schöner ist es, dass „Pans Labyrinth“ passend zum 20-jährigen Jubiläum nun erneut im Kino zu erleben ist – und zwar in einer brandneuen 4K-Restaurierung.
Darum geht es in "Pans Labyrinth"
„Pans Labyrinth“ ist vor dem historischen Hintergrund des Spaniens der 1940er-Jahre angesiedelt, das noch immer von den Folgen des Bürgerkriegs und der faschistischen Franco-Diktatur geprägt ist. Im Mittelpunkt steht die zehnjährige Ofelia (Ivana Baquero), die gemeinsam mit ihrer schwangeren Mutter zu deren neuem Ehemann Vidal reist. Der franquistische Hauptmann ist in den Bergen Nordspaniens stationiert und verfolgt dort mit äußerster Brutalität die letzten Widerstandskämpfer.
Während Ofelia zunehmend unter der bedrückenden Realität ihres neuen Zuhauses leidet, entdeckt sie eine geheimnisvolle und düstere Fantasiewelt. Dort begegnet sie einem rätselhaften Faun (Doug Jones), der ihr drei gefährliche Aufgaben stellt. Zwischen der grausamen Wirklichkeit und ihrer fantastischen Welt muss Ofelia ihren eigenen Weg finden und sich ihren Ängsten und Herausforderungen stellen.
Doug Jones ist der "unsichtbare" Star des Films
Wer die Filme von Guillermo del Toro kennt, weiß, dass der Filmemacher einen Hang zu mystischen Kreaturen hat, deren Design tief im Horror-Genre verwurzelt ist. Auch bei „Pans Labyrinth“ sind die Kreaturen der Star. Geschöpfe wie die Riesenkröte, der majestätisch-furchterregende Pan oder der unheilvolle bleiche Mann bevölkern eine fanszinierend-erschreckende Welt, die zwar nur bruchstückhaft erfoscht wird, aber allein durch ihre eigenartigen Bewohner*innen eine gigantische Faszination ausübt.
Ein großes Lob gebührt dabei nicht nur dem Effekt-Team und den Kostümbildner*innen, sondern ganz besonders Schauspieler Doug Jones. Der Kontorsionist („Schlangenmensch“) besitzt das Talent, sich extrem unnatürlich zu bewegen. Deshalb wird er bevorzugt für nichtmenschliche Rollen besetzt – ist dabei zumeist unter einer dicken Schicht von Make-up und Prothesen kaum noch zu erkennen.
Für del Toro gehört Jones zu den absoluten Stammkräften und stand bereits in Werken wie „Mimic – Angriff der Killerinsekten“, „Hellboy“ oder „The Shape Of Water“ vor der Kamera. In „Pans Labyrinth“ hat Doug Jones dabei sowohl den eindrucksvollen Faun als auch das schaurige bleiche Monster zum Leben erweckt – und damit in erheblichem Maße zum Erfolg des Fantasy-Abenteuers beigetragen.
Die "Best Of Cinema"-Reihe – präsentiert von FILMSTARTS
Am Dienstag, den 6. Oktober 2026, kehrt „Pans Labyrinth“ nun für einen Tag auf die deutschen Kinoleinwände zurück. Im Rahmen der „Best Of Cinema“-Reihe wird der Fantasy-Klassiker dabei in einer aufwendigen 4K-Restauration gezeigt. Damit reiht sich der Kultfilm in eine besondere Auswahl berühmter Filmperlen ein, die „Best Of Cinema“ 2026 erneut ins Kino bringt.
Als offizieller Medienpartner von „Best Of Cinema“ wird FILMSTARTS euch natürlich auch in den kommenden Monaten über die weiteren Kino-Highlights informieren. 2026 könnt ihr euch noch auf zwei weitere Kino-Meilensteine freuen. So läuft am 3. November Sylvester Stallones Underdog-Sportler-Drama „Rocky“, und passend zur romantischen Weihnachtsstimmung findet im Dezember „Liebe braucht keine Ferien“ noch einmal den Weg auf die große Leinwand. Mehr zu den Filmen erfahrt ihr hier:
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