Es bleibt ein ziemliches Auf und Ab bei „Fast & Furious 11“. Der als großer Abschluss der Raser-Saga geplante Actioner war ursprünglich bereits für 2025 angekündigt. Wechselnde Autoren, der Hollywood-Doppelstreik, Unklarheiten über die Ausrichtung des Films und Unstimmigkeiten über das Budget führten aber immer wieder zu Verzögerungen.
Jetzt könnte aber tatsächlich wieder Bewegung in die problemgeplagte Fortsetzung kommen. Wie der gut vernetzte Hollywood-Insider Jeff Sneider berichtet, soll „Riverdale“-Fanliebling Charles Melton für eine Schlüsselrolle in „Fast & Furious 11“ ins Auge gefasst werden:
Nach größeren Parts in Todd Haynes‘ Drama „May December“, dem Echtzeit-Kriegsfilm „Warfare“ und der zweiten Staffel des Netflix-Hits „Beef“ startet Melton gerade richtig durch. Demnächst wird er nicht nur in Nicolas Winding Refns „Her Private Hell“, sondern auch im Thriller „Audition“ von „The Farewell“-Macherin Lulu Wang sowie im neuen Sci-Fi-Spektakel der „Everything Everywhere All At Once“-Masterminds auf der großen Leinwand zu sehen sein.
Übergibt Vin Diesel in "Fast & Furious 11" an eine jüngere Generation?
Da verwundert es kaum, dass womöglich auch die „Fast & Furious“-Reihe was von dem Hype um den Shooting-Star abhaben möchte. Und der könnte für das Franchise dann sogar umso wichtiger werden, besagt der Bericht doch weiter, dass es im elften Teil der PS-Kracher zu einer Staffelstabübergabe von Vin Diesels Dominic Toretto an eine neue Generation kommen könnte.
Sollte „Fast & Furious 11“ also ein Erfolg werden, könnten mögliche künftige Filme dann von einer anderen Bande angeführt werden. Oder aber man bereitet hier bereits die Hauptfiguren für die in diesem Jahr angekündigte „Fast & Furious“-Serie vor. Offiziell bestätigt ist von all dem allerdings noch nichts.
Blockbuster-Franchise mit über 7 Milliarden (!) Dollar Einspiel wächst: Nicht nur eine, sondern gleich vier Serien sollen kommen!Wohl noch immer kein fertiges Drehbuch – und auch kein Regisseur?
Generell bleibt noch abzuwarten, ob es bei „Fast & Furious 11“ jetzt wirklich vorangeht. Franchise-Aushängeschild Vin Diesel ließ im August zwar verlauten, dass im Dezember 2026 nun wirklich die Dreharbeiten beginnen sollen, zumindest wenn er laut eigener Aussage die Forderungen des Studios erfüllen kann (wozu sicher ein geringeres Budget als bei den direkten Vorgängern gehört).
Noch muss dahinter aber wohl ein großes Fragezeichen gesetzt, denn wie Jeff Sneider weiter ausführt, soll es wohl nach wie vor kein fertiges Drehbuch geben, auch wenn Diesel vor einigen Monaten beteuert hat, dass er das Skript gelesen und dabei Rotz und Wasser geheult habe. Hinzu kommt, dass wohl auch auf der Kippe steht, ob „Fast & Furious 10“-Regisseur Louis Leterrier wirklich wieder die Inszenierung übernimmt.
Wird der Kinostart noch mal verschoben?
Unter diesen Vorzeichen erscheint es trotz möglichem Cast-Zugang eher unwahrscheinlich, dass im Dezember wirklich die Kameras angeschmissen werden. Sollte es nicht klappen, könnte es durchaus zu einer weiteren Verschiebung des Kinostarts kommen. Etwas Puffer wäre aber noch: Nach jetzigem Stand soll „Fast & Furious 11“ am 16. März 2028 in den deutschen Lichtspielhäusern anlaufen.
Im mutmaßlichen Abschluss der Toretto-Geschichte will man sich wieder auf die Ursprünge der Reihe besinnen und offenbar weg von globalen Over-the-Top-Agenten-Spektakeln und zurück in die Streetracer-Szene gehen. Dafür soll angeblich auch der einst vom verstorbenen Paul Walker gespielte Brian O’Conner zurückgebracht werden, womöglich gar mittels KI, wie ihr im folgenden Artikel nachlesen könnt:
Comeback von Paul Walker in "Fast & Furious 11": Sein Bruder bringt eine umstrittene Lösung ins Spiel - KI