Im Jahr 1997 flimmerte „Stargate – Kommando SG-1“ zum ersten Mal über die Bildschirme. Die von Fans kultisch verehrte Sci-Fi-Serie knüpfte an den gleichnamigen Kinofilm von 1994 an und führte die Ereignisse rund um das titelgebende Sternentor fort. Im Zentrum: Colonel Jack O'Neill (Richard Dean Anderson, „MacGyver“), der gemeinsam mit seinem Team (Amanda Tapping, Michael Shanks und Christopher Judge) ferne Planeten bereist und außerirdische Bedrohungen bekämpft.
Amanda Tapping spielte Samantha Carter dabei durchgehend über alle zehn Staffeln hinweg – ganze 211 Episoden lang. Rechnet man ihre Auftritte in Spin-offs hinzu, kommt sie sogar auf 238 Folgen. Zu Beginn der Serie ist ihre Figur Captain der US Air Force, doch im Laufe der Handlung wird sie zum Major, dann zum Lieutenant Colonel und schließlich zum Colonel befördert. Doch nicht nur militärisch, auch wissenschaftlich ist sie eine Koryphäe: Als brillante Astrophysikerin war sie oft der Schlüssel zur Lösung komplexer Probleme im Umgang mit außerirdischer Technologie.
Auch aufgrund der Tatsache, dass sich aus dem Spannungsfeld zwischen Carters beruflicher Verantwortung und ihrem persönlichen Leben immer wieder leicht nachzuempfindende Konflikte ergeben haben, war die Kommandantin einer der beliebtesten Charaktere des Formats. Folglich blieb Tapping dem „Stargate“-Franchise über viele Jahre treu.
Neben „SG-1“ trat die heute 61-Jährige so auch in den Ablegern „Stargate Atlantis“ und „Stargate Universe“ auf, weiterhin konnte man sie in den beiden TV-Filmen „Stargate: The Ark of Truth – Die Quelle der Wahrheit“ sowie „Stargate: Continuum“ sehen. Zwischen 1997 und 2009 war sie damit mehr als eine Dekade lang Teil ein wichtiger Teil des „Stargate“-Kosmos. Doch was macht die Schauspielerin eigentlich heute?
Amanda Tapping blieb dem Sci-Fi-Genre treu – vor und hinter der Kamera!
Nach dem Ende der Hauptserie schlug Tapping neue Wege ein. Sie fungierte als Produzentin ihrer eigenen Science-Fiction-Serie „Santuary – Wächter der Kreaturen“, die es bis 2011 auf immerhin auf vier Staffeln brachte. Tapping übernahm auch die Hauptrolle der Dr. Helen Magnus, die sogenannte „Abnormals“ – außergewöhnliche, oft übernatürliche oder mutierte Wesen – jagt, schützt und untersucht.
Auch im Folgenden blieb Tapping dem Sci-Fi-Genre treu, wobei sie sich weiterhin auch hinter der Kamera ausprobierte. So übernahm sie nicht nur eine zentrale Rolle in der achten Staffel von „Supernatural“, sondern führte 2013 und 2014 auch Regie bei mehreren Episoden der dystopischen Serie „Continuum“.
Seitdem hat sie ihre Karriere als Regisseurin konsequent weiterentwickelt und sich in der Fernsehlandschaft etabliert. Sie inszenierte einzelne Folgen von Serien wie „The Flash“, „Anne With An E“, „Batwoman“, „Blindspot“, „The 100“ oder „Murder In A Small Town“. „Ich liebe jeden Aspekt dieses Berufs“, gab Tapping in einem Interview mit der französischen Zeitschrift La Dépêche zu Protokoll. „Jeder Teil bringt eigene Herausforderungen und Belohnungen mit sich.“
Mit der Dramaserie „Ripple“ (2025), bei der sie erneut sowohl als Produzentin als auch als Regisseurin tätig war, hat Amanda Tapping zuletzt auch abseits des Science-Fiction-Genres von sich reden gemacht. Im Mittelpunkt stehen Nate, Kris, Walter und Aria – vier Menschen, deren Wege sich in New York immer wieder kreuzen, ohne dass sie einander wirklich begegnen. Erst durch einige schicksalhafte Wendungen kommen sie schließlich miteinander in Kontakt.
Um einen ganz besonders ikonischen „Stargate“-Bösewicht dreht sich der folgende Artikel:
Er ist einer der größten Science-Fiction-Bösewichte: Vor 32 Jahren ließ er Millionen Kino-Zuschauer erzittern!Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels. Ein ähnlicher Artikel ist zuvor bereits auf unserer französischen Schwesternseite AlloCiné erschienen.