Während derzeit die fünfte Staffel der Regency-Ära-Serie „Bridgerton“ in Arbeit ist, in der es um Francescas (Hannah Dodd) und Michaelas (Masali Baduza) Liebe gehen wird, gibt es jetzt endlich handfeste Neuigkeiten zum nächsten Spin-off der Saga, auf die Fans bereits sehr lange warten. Denn nachdem auch die Ableger-Serie „Queen Charlotte: Eine Bridgerton-Geschichte“ ein großer Erfolg wurde, war es nur eine Frage der Zeit, bis Netflix einem zweiten Spin-off grünes Licht geben würde – und wie vermutet, wird hier ein ähnlicher Weg eingeschlagen wie bei „Queen Charlotte“.
Denn auch bei dem neuen Spin-off handelt es sich um ein Prequel: Wir bekommen die Liebesgeschichte der jungen Lady Violet zu sehen! Wie die Miniserie heißen wird, ist noch nicht bekannt, aber wir tippen stark auf „Lady Violet: Eine Bridgerton-Geschichte“ – und haben bereits im Januar 2026 unser Geld darauf gewettet, dass Fan-Liebling Violet die nächste Figur sein wird, die eine eigene Serie bekommt.
Netflix
Denn in der Geschichte der jungen Violet Ledger, die in der Hauptserie „Bridgerton“ von Ruth Gemmell und in der „Queen Charlotte“-Serie in ihrer jüngeren Version von Connie Jenkins-Greig gespielt wird, schlummert einfach das meiste Potenzial für den nächsten Ableger. Violets epischer Liebesgeschichte mit Viscount Edmund Bridgerton ist es überhaupt erst zu verdanken, dass die acht Kinder geboren wurden, um die es in der großen „Bridgerton“-Hauptsaga geht. Eine solche Serie wäre dann tatsächlich das direkte Prequel zu „Bridgerton“. Und die verwitwete Agatha Danbury (Arsema Thomas) könnte darin ebenso wieder auftreten wie die junge Charlotte – somit wäre es sogar eine Art Fortsetzung von „Queen Charlotte: Eine Bridgerton-Geschichte“.
Lady Violet bekommt ihre "Bridgerton Story" – und danach Agatha Danbury?
Danach fehlt eigentlich nur noch „Agatha Danbury: Eine Bridgerton-Geschichte“, um die Prequel-Trilogie über die jungen Jahre der drei „Bridgerton“-Freundinnen komplett zu machen. Und dafür könnten bei „Bridgerton“ sogar schon die Weichen gestellt worden sein – immerhin hat Lady Danbury (Adjoa Andoh) in Staffel 4 eine Reise angetreten, um sich ihrer Herkunft und Vergangenheit zu widmen. Und warum ihr Eintauchen in die eigene Vergangenheit dann nicht auch in einem Spin-off erzählen, auf zwei Zeitebenen mit einer jüngeren und einer älteren Agatha, so wie es auch bei „Queen Charlotte“ der Fall war?
Mit Marcus Anderson (Daniel Francis) haben wir außerdem in „Bridgerton“ auch schon den Bruder von Agatha Danbury kennengelernt, also ein Familienmitglied, mit dem das Publikum jetzt schon vertraut ist – und dessen jugendlichen Abenteuer dann in einer Prequel-Serie über Agatha aufgegriffen werden könnten. Was bei solchen Vorgeschichten-Spin-offs besonders clever ist: Dadurch, dass sie Geschichten aus der Vergangenheit erzählen, erzeugen sie kein Störfeuer zur Handlung der parallel ja weiterlaufenden „Bridgerton“-Hauptserie.
Übernimmt Connie Jenkins-Greig die Hauptrolle?
Kein Wunder also, dass sich die Netflix-Verantwortlichen also weiter auf Prequel-Pfaden bewegen und jetzt das Violet-Bridgerton-Prequel angekündigt haben. „Bridgerton“-Produzentin Shonda Rhimes wird gemeinsam mit Nicholas Nardini („Inventing Anna“) das Drehbuch schreiben. Das Duo übernimmt auch die Showrunner-Tätigkeit. Ein kleines Fragezeichen gibt es aber noch bei der Besetzung: Ob Connie Jenkins-Greig als junge Lady Violet zurückkehren wird, ist laut The Hollywood Reporter bislang nicht bekannt.
So ähnlich auch das Konzept der Violet-Serie dem von „Queen Charlotte: Eine Bridgeron-Geschichte“ ist: Einen großen Unterschied gibt es dennoch! Denn während „Queen Charlotte“ eine Netflix-Original-Idee war, gibt es für das zweite Spin-off eine Buchvorlage: Julia Quinns Novelle „Bridgerton – Violet“ erzählt die Liebesgeschichte der späteren Bridgerton-Matriarchin und ihres geliebten Edmund.
Wenn ihr jetzt mehr über die kommende fünfte Staffel von „Bridgerton“ wissen wollt, dann empfehlen wir euch den folgenden Artikel:
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