Christopher Nolan hat es schon wieder getan – und sich mit „Die Odyssee“ einmal mehr selbst übertroffen. Seine Verfilmung des weltberühmten Homer-Epos spielte über 1,7 Milliarden Dollar ein. So viel wie kein anderes Werk des „Interstellar“-Machers. Da sich Publikum und Fachpresse gleichermaßen begeistert von dem starbesetzten Spektakel zeigen, ist außerdem zu erwarten, dass das IMAX-Ereignis auch bei der Oscar-Verleihung eine große Rolle spielen dürfte. Davor dürfen wir uns allerdings auf vielversprechende Konkurrenz freuen.
Denn auch „Ramayana“ greift eine der bedeutendsten Erzählungen der Weltgeschichte auf – und das lassen sich die Macher rund um die Produzenten Yash und Namit Malhotra auch einiges kosten. Sage und schreibe 500 Millionen Dollar soll der Zweiteiler verschlungen haben – und damit doppelt so viel wie Christopher Nolans letzter, bislang teuerster Film! Was mit diesem gewaltigen Batzen Geld angestellt wurde, ließ bereits die erste Vorschau zu Teil 1 erahnen. Und auch der neue Trailer macht nun einmal mehr klar: Hier wird geklotzt und nicht gekleckert!
"Ramayana": Realisiert mit dem Team von "Dune" und "Die Odyssee"
Während Nolans Fantasy-Saga als handgemachtes Mammutprojekt von sich reden machte und ganz und gar auf Realismus getrimmt ist, trägt man in Indien erwartungsgemäß ungleich dicker auf. Dennoch wurde auch „Ramayana“ mit den neuesten Möglichkeiten realisiert, wie auch ein Blick hinter die Kamera zeigt. Denn für die Computereffekte zeichnet die vielfach prämierte Firma DNEG verantwortlich – die auch schon an „Dune“, „Blade Runner 2049“, „Interstellar“, „Tenet“ und eben auch „Die Odyssee“ mitarbeitete. Kein Wunder, dass damit nun auch im Trailer geworben wird! Nicht weniger aufregend: Nolans Stamm-Kollaborateur Hans Zimmer steuert die Musik bei.
Ultimative Version von "Die Odyssee" angekündigt: Christopher Nolans Blockbuster-Epos kommt endlich ins Heimkino„Ramayana: Part I“ bzw. „Ramayana: Rise Of A Legend“ kommt am 5. November 2026 weltweit in die Kinos. „Ramayana: Part II“ wird 2027 folgen.
Das ist "Ramayana"
Das „Ramayana“ entstand vermutlich zwischen dem 4. Jahrhundert v.Chr. und dem 2. Jahrhundert n.Chr. und zählt zu den bedeutendsten Werken der indischen Literatur. Im Zentrum der Geschichte steht Prinz Rama (Ranbir Kapoor), der in Indien als Idealbild von Tugend, Tapferkeit und Pflichtbewusstsein gilt – und dem der Thron verwehrt wird, obwohl er als ältester Sohn von König Dasharatha von Ayodhya Anspruch eigentlich darauf hätte.
Er wird verbannt und zieht sich schließlich gemeinsam mit seinem Bruder Lakshama (Ravi Dubey) und seiner Frau Sita (Sai Pallavi) in den Wald zurück. Als Sita eines Tages jedoch von dem zehnköpfigen Dämonenkönig von Lanka entführt wird, bleibt Rama nichts anderes übrig, als sich auf eine Reise zu begeben, auf der ihn allerhand Gefahren erwarten...
Seit dem gigantischen Erfolg von S.S. Rajamoulis oscarprämierten „RRR“ schlägt das indische Blockbuster-Kino international immer größere Wellen. Und mit breiter Brust bringt man so nun auch einen ganz besonders mit Spannung erwarteten Blockbuster sogar an Weihnachten in die Filmtheater – inmitten des Mega-Box-Office-Duells zwischen „Avengers: Doomsday“ und „Dune: Part Three“:
Trotz "Avengers 5" und "Dune 3": Einer der größten Action-Stars bringt seinen neuen Kracher im Dezember 2026 in die Kinos