Mit 99,5 respektive 68,4 Millionen Views nach drei Monaten belegen die erste und die zweite Staffel (von Netflix als erster und zweiter Teil bezeichnet) von „Lupin“ aktuell Platz 5 und 9 der erfolgreichsten nicht-englischsprachigen Netflix-Serien aller Zeiten. Die dritte Staffel der französischen Heist-Serie konnte zwar nicht ganz in diese Sphären vordringen, war jedoch ebenfalls so beliebt, dass auch eine vierte Season grünes Licht bekommen hat – die jedoch lange auf sich warten ließ.
Über drei Jahre nach der dritten Staffel hat die Durststrecke nun aber endlich ein Ende: Die vierte Staffel von „Lupin“ erscheint am heutigen 23. Oktober 2026 bei Netflix – und ist mit den auf einen Schlag erscheinenden acht Folgen die bislang längste der Serie. Doch während die Wiedersehensfreude natürlich groß ist, gibt es für Fans hierzulande leider auch einen ganz dicken Wermutstropfen.
Neue deutsche Stimmen für Omar Sy und Co.
Bei der vierten „Lupin“-Staffel werden gleich mehrere Hauptfiguren, darunter sogar Protagonist Assane Diop (Omar Sy) und seine Frau Claire Laurent (Ludivine Sagnier), in der deutschen Synchronfassung anders klingen. Der Grund dafür ist ein andauernder Streit zwischen Teilen der deutschen Synchronbranche und Netflix über umstrittene Vertragsklauseln zu KI-Nutzungsrechten an Stimmdaten. Zahlreiche profilierte Sprecher und Sprecherinnen haben sich geweigert, diesen Verträgen zuzustimmen.
Im Zuge dessen bekam etwa auch schon Russell Crowe im Netflix-Film „Unabomber“ eine neue deutsche Stimme verpasst (statt seines Stammsprechers Martin Umbach hören wir hier Sven Brieger). Und nun gab es unter anderem auch bei Omar Sy und Ludivine Sagnier in „Lupin“ eine Umbesetzung – was umso bitterer ist, weil man sich hier schon drei Staffeln lang an die Stimmen von Sascha Rotermund und Anne Helm auf den beiden Stars gewöhnt hat.
So geht es in Staffel 4 mit "Lupin" weiter
Wen das nicht abschreckt oder wer seine Filme und Serien ohnehin lieber im Original schaut, kann nun endlich erfahren, wie es nach dem Cliffhanger von Staffel 3 mit Assane Diop weitergeht. Seit vier Jahren sitzt der Meisterdieb mittlerweile hinter Gittern. Mit seinem Alter Ego hat er endgültig abgeschlossen: Sein einziges Ziel ist es, die reguläre Haftstrafe abzusitzen, sein Versprechen gegenüber seinem Sohn Raoul (Théo Christine) einzulösen und zu seiner Familie in den Senegal zu ziehen.
Dieser Plan gerät jedoch ins Wanken, als eine mysteriöse Botschaft eines vermeintlichen Lupin die Runde macht, der zeitgleiche Raubzüge auf mehrere Pariser Museen ankündigt. Trotz massiv verschärfter Sicherheitsvorkehrungen gelingt der Coup reibungslos. Obwohl Assane vehement seine Unschuld beteuert, spricht die Beweislast gegen ihn. Videoaufnahmen scheinen ihn sogar direkt am Tatort zu zeigen. Um seinen Namen reinzuwaschen und den Trittbrettfahrer zur Rechenschaft zu ziehen, bleibt ihm keine Wahl: Assane muss aus dem Gefängnis ausbrechen und erneut in die Rolle des echten Lupin schlüpfen.
Was euch derweil im November für spektakuläre Neuheiten bei Netflix erwarten, erfahrt ihr in unserer großen Vorschau:
Neu auf Netflix im November 2026: Der beste Netflix-Film überhaupt, harte Kriegs-Action & DIE Horror-Sensation 2025