Nach mehr als drei Jahren Wartezeit ist „Lupin“ am 23. Oktober 2026 mit der vierten Staffel zu Netflix zurückgekehrt und erweist sich erneut als Mega-Erfolg für das große, rote N. Doch die neuen Folgen bringen auch Veränderungen mit sich: Vor allem in den letzten Episoden schlägt die Geschichte düsterere Töne an. Außerdem wurde eine wichtige Figur neu besetzt. Fans müssen sich deshalb an ein neues Gesicht an der Seite von Hauptdarsteller Omar Sy („Ziemlich beste Freunde“) gewöhnen...
"Lupin" Staffel 4: Darum spielt plötzlich ein anderer Raoul mit
In den ersten drei Staffeln wurde Assanes Sohn Raoul von Etan Simon („Ziemlich beste Stiefmutter“) verkörpert. In Staffel 4 übernimmt nun Théo Christine die Rolle. Christine spielte zuvor bereits die Hauptrolle im Horrorfilm „Spiders - Ihr Biss ist der Tod“ und gehörte auch zum Ensemble der Videospielverfilmung „Gran Turismo“ (beide 2023).
Im Gespräch mit Radio Times erklärte Omar Sy, warum sich die Verantwortlichen für den Wechsel entschieden haben: „Die Zeit ist vergangen, und wir wollten, dass Raoul älter ist und die Figur dadurch etwas Neues bekommt.“
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Die Neubesetzung hängt mit der Entwicklung der Figur zusammen. Raoul sollte in den neuen Folgen nicht mehr wie ein Kind wirken, sondern als junger Mann auftreten, der zunehmend mit seinem kriminellen Vater hadert. „Wir wollen die dramatischen Aspekte der Geschichte vertiefen. Dafür brauchten wir einen anderen Schauspieler, der nicht mehr so kindlich wirkt. Wir wollten für diesen Teil der Serie einen jungen Mann“, so Sy.
Der Abschied von Etan Simon sei ihm dennoch schwergefallen. „Es war wirklich schwer, sich von Etan Simon zu verabschieden“, räumte der Schauspieler ein. „Aber wenn man möchte, dass sich eine Serie weiterentwickelt und neue Wege einschlägt, muss man bestimmte Entscheidungen treffen. Das war eine davon. Einfach ist es trotzdem nie.“
"Lupin" bei Netflix: Neue Herausforderungen und eine düstere Zukunft
Inhaltlich steht Assane vor einer neuen Herausforderung: Kurz vor seiner Entlassung aus dem Gefängnis möchte er endlich mehr Zeit mit seinem Sohn verbringen. Doch als mehrere Museen gleichzeitig von einem geheimnisvollen Nachahmer ausgeraubt werden, gerät Assane selbst unter Verdacht. Um seine Unschuld zu beweisen, muss er erneut in die Rolle des Meisterdiebs schlüpfen.
Nicht nur vor der Kamera gibt es Veränderungen. Auch in der deutschen Synchronfassung müssen sich Zuschauer*innen auf neue Stimmen einstellen. Hintergrund ist der Streit zwischen Netflix und Teilen der deutschen Synchronbranche.
Schock für "Lupin"-Fans: Diese Figuren haben in Staffel 4 plötzlich neue deutsche Stimmen – und das steckt dahinterZudem deutet das Ende der aktuellen Staffel auf ein zunehmend düsteres Abenteuer hin. Eine fünfte Staffel wurde von Netflix bislang nicht offiziell bestätigt. Sollte die Serie fortgesetzt werden, könnte Assane eine seiner emotional schwierigsten Herausforderungen bevorstehen. Denkbar wäre auch, dass die Geschichte auf ihr Ende zusteuert – konkrete Informationen dazu gibt es allerdings noch nicht.
Bis dahin bleibt Omar Sy für Netflix gut beschäftigt: Demnächst wird er auch in der Serienversion des Action-Franchise „Extraction“ zu sehen sein. Einen ersten Eindruck dazu und weitere Details erhaltet ihr im folgenden FILMSTARTS-Artikel.
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