Kurz nach Kinostart jetzt im Streaming: Zwei deutsche Superstars im Film des Regisseurs von "Das gewisse Etwas" und "Wochenendrebellen"
von Christoph Petersen
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Es ist gerade mal eineinhalb Monate her, dass Regisseur Marc Rothemund mit „Das gewisse Etwas“ einen Kinohit gelandet hat. Aber das war nicht seine erste Komödie in diesem Jahr: Bereits im Februar ist nämlich „Ein fast perfekter Antrag“ gestartet …

Aktuell arbeitet Marc Rothemund an „Wochenendrebellen 2 - Chaos auf Augenhöhe“, der für September 2027 geplanten Fortsetzung zu seinem Millionen-Kinobesucher*innen-Hit „Wochenendrebellen“ aus dem Jahr 2024. Aber Langeweile scheint bei dem „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“-Regisseur ohnehin keine aufzukommen – schließlich hat er allein in diesem Jahr zwei große deutsche Kinostarts verantwortet. „Das gewisse Etwas“, das deutschsprachige Remake der französischen Superhit-Komödie „Was ist schon normal?“, steht eineinhalb Monate nach seinem Start bereits bei aktuell mehr als 680.000 verkauften Tickets – und ein halbes Jahr zuvor ist ja auch schon „Ein fast perfekter Antrag“ in den Kinos angelaufen.

In der romantischen Komödie treffen die deutschen Superstars Heiner Lauterbach („Männer“) und Iris Berben („Der Nachname“) aufeinander – und haben so immerhin auch mehr als 450.000 Besucher*innen in die deutschen Kinos gelockt. Ab heute gibt es „Ein fast perfekter Antrag“ erstmals in einem Streaming-Abo – und zwar im Angebot von HBO Max. Alternativ gibt es den Film auch bei Amazon als DVD, Blu-ray oder als VoD-Stream:

Darum geht's in "Ein fast perfekter Antrag"

Vor mehr als 40 Jahren hat der pedantische Kleinbürger Walter (Heiner Lauterbach) versucht, seine Freundin Alice (Iris Berben) davon zu überzeugen, ihn zu ehelichen. Statt in den Flitterwochen endete der Heiratsantrag damals für SIE mit allerlei schmerzhaften Beulen – und für IHN mit einer knallharten Abfuhr. Nun treffen sich die beiden zufällig in einem Sushi-Restaurant in der Regensburger Altstadt wieder:

ER freut sich, während SIE eher Panik schiebt. Walter lässt sich auch mit klaren „Neins“ nicht abschütteln – und schreibt sich sogar als Gaststudent für Kunstgeschichte ein, um an Alices Vorlesungen teilnehmen zu können. Zugleich bleibt er ein Ex-Ingenieur, der zwar die Maße der Bilder benennen kann, aber krachend daran scheitert, zu beschreiben, was das Ansehen eines Gemäldes in ihm auslöst …

Lohnt sich "Ein fast perfekter Antrag"?

Fans von Heiner Lauterbach und/oder Iris Berben sollten definitiv mal reinschauen. Ansonsten muss man sich allerdings, wie ich auch im Fazit der offiziellen FILMSTARTS-Kritik (2 von 5 Sternen) feststelle, leider zunächst durch eine dicke Schicht Cringe wühlen, um bis zum zweifelsfrei vorhandenen Charme durchzustoßen. „Ein fast perfekter Antrag“ bleibt nämlich ein Film von Best Agern für Best Ager – mit jungen Leuten, wie sie sich Best Ager offenbar vorstellen. Das ist mitunter richtiggehend ärgerlich. Da müssen die komödienerprobten Stars schon ihren ganzen Charme auffahren, um uns dennoch für ihre herbstromantischen Eskapaden zu interessieren.

Einen weiteren Film, der in dieser Woche ebenfalls schneller als erwartet im Streaming gelandet ist, findet ihr übrigens direkt im Abo-Angebot von Amazon Prime Video:

Gerade noch im Kino, jetzt schon bei Amazon Prime Video: Auf diese Rückkehr haben Fans 24 Jahre gewartet!

*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.

Christoph Petersen
Christoph Petersen
-Chefredakteur
Schaut 800+ Filme im Jahr – immer auf der Suche nach diesen wahrhaftigen Momenten, in denen man dem Rätsel des Menschseins ein Stück näherkommt.
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