Trotz seines legendären offenen Endes war „Freitag der 13.“ eigentlich eine runde Sache. Regisseur Sean S. Cunningham sah deshalb auch keine Notwendigkeit, den Film fortzusetzen. Zum Glück vieler Slasher-Enthusiasten wurde aus der Crystal-Lake-Metzelei aber doch noch ein Franchise – denn so wurde letztlich eine der prägendsten Figuren des gesamten Genres geschaffen: der Eishockeymaske-tragende Hüne Jason Voorhees!
Unter anderem in „Jason Goes To Hell“, „Jason X“ und dem Crossover „Freddy Vs. Jason“ stieß die unaufhaltsame Killermaschine in immer wildere Gefilde vor, um sein Publikum auch nach der x-ten Meuchelorgie bei Laune zu halten. Der Gedanke einer Prequel-Serie ließ viele zunächst jedoch kalt. Will wirklich jemand die Vorgeschichte aufgetischt bekommen, in der es doch gar nicht um Jason, sondern um dessen Mutter geht? Nun, jetzt haben wir darauf eine unmissverständliche Antwort bekommen: Ja!
"Crystal Lake" ist ein Hit!
Vier Jahre nach der Ankündigung erblickte „Crystal Lake“ am 15. Oktober 2026 endlich das Licht der Streaming-Welt. Kann die Serie hierzulande exklusiv bei HBO Max sowie im HBO-Max-Channel auf Amazon Prime Video gestreamt werden, feierte das achtteilige Format in Nordamerika bei Peacock seine Premiere – und wie!
Neuesten Daten von Nielsen zufolge wurde „Crystal Lake“ in den ersten elf Tagen nach der Premiere ganze 1,3 Milliarden Minuten lang gestreamt (via Deadline). Bei einer Gesamtlaufzeit der Staffel von ungefähr 398 Minuten bedeutet dies, dass – umgerechnet – ungefähr 3,26 Millionen Menschen die komplette Season gestreamt haben. Damit belegt die „Freitag der 13.“-Vorgeschichte im Bereich der geskripteten TV-Formate Platz 4 in den All-Time-Charts von Peacock.
Und der Erfolg kommt nicht von ungefähr, stehen mit Studio A24 und Showrunner Brad Kane doch zwei etablierte Größen des modernen Genre-Kinos hinter dem Projekt. Indie-Hitschmiede A24 ist unter anderem bekannt für Horror-Highlights wie „Backrooms“, „Bring Her Back“ und „Hereditary“, Kane brachte zuletzt auch schon den „ES“-Serienableger „Welcome To Derry“ erfolgreich auf den Weg.
Das erwartet euch in der "Freitag der 13."-Serie
Es geht zurück ins Jahr 1971: Der kleine Jason (Callum Vinson) hat so gar keine Lust aufs Sommercamp, ist er aufgrund von Äußerlichkeiten doch immer wieder Ziel von Hänseleien. Seine Mutter Pamela (Linda Cardellini) motiviert ihn dennoch, Anschluss unter Gleichaltrigen zu finden – bis es eines Tages zur Tragödie kommt: Jason ertrinkt im See.
Für Pamela bricht eine Welt zusammen. Auch Monate nach dem Vorfall weigert sich die traumatisierte Mutter, Abschied von ihrem Jungen zu nehmen. Sie ist sich sicher, dass Jason noch irgendwo da draußen ist – schließlich wurde seine Leiche nie gefunden. Doch dann erfährt Pam, dass das Camp wieder eröffnet werden soll – und wird von ihrer Vergangenheit eingeholt...
Streaming-Tipp für alle „Freitag der 13.“-Fans: Wenn ihr die Filme schon in- und auswendig kennt und auch mit „Crystal Lake“ schon durch seid, ist vielleicht auch „Crystal Lake Memories“ etwas für euch. Die über sechs Stunden lange Doku wirft einen umfassenden Blick hinter die Kulissen der langlebigen Horror-Saga:
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