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    Neue Vahr Süd: "Herr Lehman"-Prequel in der ARD
    07.04.2010 um 12:05

    In einer Bundeswehr-Kaserne in Mechernich (Voreifel) haben die Dreharbeiten zur Verfilmung von Sven Regeners Bestseller "Neue Vahr Süd" (dem Prequel zu "Herr Lehmann") begonnen. Das Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman schrieb Christian Zübert ("Lammbock", "Soloalbum"), die Regie führt Hermine Huntgeburth ("Effi Briest", "Die weiße Massai").

    Filmstarts - In einer Bundeswehr-Kaserne in Mechernich (Voreifel) haben die Dreharbeiten zur Verfilmung von Sven Regeners Bestseller "Neue Vahr Süd" (dem Prequel zu "Herr Lehmann") begonnen. Das Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman schrieb Christian Zübert ("Lammbock", "Soloalbum"), die Regie führt Hermine Huntgeburth ("Effi Briest", "Die weiße Massai"). Im Mittelpunkt der Geschichte steht der 20-jährige Frank Lehmann (Frederick Lau), der im Lebensspagat zwischen Bundeswehr und linksalternativer Chaos-WG unaufhaltsam seinem Aufbruch aus der Provinz entgegentaumelt.

    Es ist eine Coming-Of-Age-Komödie, die ein Sittengemälde der frühen 80er Jahre zeichnet. Neben Frederick Lau als Frank Lehmann sind in weiteren Rollen Eike Weinreich, Miriam Stein, Johannes Klaußner, Robert Gwisdek, Albrecht Schuch, Rosalie Thomass, Hinnerk Schönemann, Jan-Peter Kampwirth, Ulrich Matthes, Hans-Martin Stier und Margarita Broich zu sehen.

    Zum Inhalt: Frank Lehmann wohnt noch bei seinen Eltern in der Neuen Vahr, einer langweiligen Neubausiedlung in Bremen mit Anschluss an die Autobahn. Es ist das Jahr 1980 und Frank wird zur Bundeswehr einberufen. Und das, obwohl er - wie ihm Freunde versichern - "gar nicht der Typ dafür" sei. Doch Frank hat vergessen zu verweigern. Warum - das weiß er selber nicht. Kaum kommt er nach der ersten Woche beim Bund wieder nach Hause, hat sich sein Vater in Franks Zimmer ausgebreitet. Rettung naht in Form seines alten Schulfreundes Martin. Der bezieht gerade mit zwei Freunden aus der linken Szene eine WG im Ostertorviertel, Bremens alternativem Kiez. Frank mietet kurzerhand das noch unbewohnte Durchgangszimmer. Im Verlauf der Geschichte wird er zum Wandler zwischen den Welten, der linken Chaos-WG, die die proletarische Weltrevolution predigt, und der Bundeswehr mit ihren eigenartigen Regeln, ihrem bedingungslosen Gehorsam und Strammstehen. "Bloß nicht auffallen", ist sein Motto. Aber das gelingt ihm genau so wenig wie sein Vorhaben, sich jetzt bloß nicht zu verlieben. Das passiert ausgerechnet bei Sibille, der Angebeteten seines besten Freundes Martin.

    Gedreht wird "Neue Vahr Süd" voraussichtlich bis 17. Mai in Köln, Mechernich und Bremen. Produziert wird der Film von Studio Hamburg im Auftrag des WDR und Radio Bremen für Das Erste. Das Projekt wird unterstützt durch die Filmstiftung NRW, Nordmedia sowie die Hamburger Filmförderung. Der Sendetermin ist für Ende 2010 in Planung.
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