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    Idris Elba hält James-Bond weiter für möglich und reagiert auf die jüngste Kritik
    Von Björn Becher — 03.09.2015 um 12:45

    Seit über drei Jahren wird Idris Elba immer wieder als James Bond gehandelt – begleitet von lauten Für- und Wider-Stimmen. Viele glauben, diese öffentliche Diskussion hätte ein Engagement nun unmöglich gemacht. Idris Elba gehört nicht dazu…

    Fox
    2012 gab es erstmals Meldungen, dass Idris Elba sich mit den Produzenten von James Bond getroffen hat, um über eine mögliche Nachfolge von Daniel Craig zu sprechen. Später sickerte beim sogenannten Sony-Leak aus internen Mails des Studios durch, dass er dort für viele ein Wunschkandidat ist. Begleitet wurde dies aber von lauten öffentlichen Diskussionen. Unter viel Beifall mischten sich kritische Stimmen, die Elba vor allem wegen der Hautfarbe ablehnten, auch wenn sie sich teilweise bemühten, dies in anderen Worten zu verpacken.

    Die Diskussion brachte aber mit sich, dass selbst viele Elba-Unterstützer nun nicht mehr an ein Bond-Engagement des „Luther“- und „The Wire“-Stars glauben. Durch die teilweise heftig, unsachlich und zu lange geführte Debatte sei das Thema einfach nun durch, so die Befürchtung. Idris Elba teilt diese nicht.

    Wie er den Kollegen von Variety in einem bereits vor rund zwei Wochen geführten Interview für eine kommende Cover-Story des Branchenmagazins erzählte, glaubt er nach wie vor an seine Chance als Bond. In dem nun vorab veröffentlichten Interview verrät Elba, dass er immer wieder von Leuten höre, was für einen tollen James Bond er abgeben würde. Und wenn es nun wirklich passieren würde, wäre das für ihn der Beweis, dass es eine tiefere Verbindung zwischen den Menschen gibt. Wenn alle wollen, dass etwas passiert, dann können sie es schaffen, dass es passiert, ist er überzeugt, dass ein Bond-Engagement immer noch auf dem Tisch liegt, wenn ihn seine Fans nur weiter unterstützen.

    Elba stellte aber klar, dass es momentan kein Thema sei. Er spreche aktuell nicht mit den Verantwortlichen von Bond und diese sprechen nicht mit ihm. Wenn das Angebot aber kommen sollte, würde er es sofort annehmen: „Das ist eine einmalige Chance.“ Ein bisschen ist er der Diskussion aber müde. Eigentlich wolle er nicht mehr über das Thema sprechen und er bereue es jetzt schon, dass er sich in dem Interview wieder dazu hinreißen ließ: „Ich hätte deine Frage nicht beantworten sollen“, gab er dann auch dem Interviewer noch mit.

    Da das Interview vor den jüngsten Aussagen des neuen Bond-Romanautors Anthony Horowitz fiel, der Elba Untauglichkeit für die Rolle assistierte, weil er „too street“ sei, nahm der Schauspieler dazu natürlich hier noch keine Stellung. Dies machte er aber nun via Instagram – ganz getreu dem oben bereits angedeuteten Leitsatz nicht mehr zu viele Worte verlieren zu wollen:

    Always Keep Smiling!! It takes no energy and never hurts! Learned that from the Street!! 😏 #septemberstillloveyou

    Ein von Idris Elba (@idriselba) gepostetes Foto am



    Einmal mehr beweist Idris Elba damit, dass er die perfekten Antworten für seine Kritiker findet. Ob das zu einem Engagement als James Bond führt, bleibt abzuwarten. Erst einmal ist der Job ohnehin noch besetzt. Daniel Craig verkörpert schließlich noch den Agenten mit der Lizenz zum Töten – ab dem 5. November 2015 in „James Bond 007 – Spectre“ im Kino.




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