Mein Konto
    "Han Solo"-Spin-off: Drehbuchautor Lawrence Kasdan versucht, skeptische Fans zu beruhigen

    Der für 2018 geplante Ablegerfilm zum jungen Han Solo dürfte das „Star Wars“-Kinoprojekt sein, dem Fans am skeptischsten gegenüberstehen. Lawrence Kasdan versuchte nun, zu beruhigen: Es soll nicht Solos ganze Biographie in den Film gestopft werden.

    Lucasfilm Ltd.

    Star Wars 7: Das Erwachen der Macht“ kommt bei vielen sehr gut an, der nächste Kino-Sternenkrieg, das Spin-off „Star Wars: Rogue One“ (2016) über die Erbeutung der Pläne des ersten Todessterns klingt in Fan-Ohren auch interessant. Aber was soll dieser Ablegerfilm zu Han Solo? Der Schmuggler und Rebellenheld wurde bisher ausschließlich von Harrison Ford gespielt. Und es ist eine sichere Wette, dass der Schauspieler, der am Ende den jüngeren Solo mimt, von einigen Fans mit einer Vehemenz abgelehnt wird wie bis dato nur Jar Jar Binks – egal, welcher der vielen Kandidaten in die berühmte Weste schlüpft. Zum Casting nahm „Star Wars“-Veteran Lawrence Kasdan, der gemeinsam mit seinem Sohn Jon Kasdan das Drehbuch zum „Han Solo“-Spin-off schreibt, im Empire Film Podcast keine Stellung – vielleicht gerade weil das Thema so heikel ist. Seine Beschwichtigung zielt auf den Inhalt und liest sich so (via Making Star Wars):

    „Ich glaube, das ist keine Sache, um die sich jemand Sorgen machen muss. Es wird nicht darum gehen, zu zeigen, wo Han Solo geboren wurde und wie er aufgewachsen ist. Ich glaube, wir werden eher zeigen, welche Person Han zehn Jahre vor ‚Star Wars: Episode 4‘ war, vielleicht bekommt man auch einen kurzen Eindruck von der Zeit etwas früher, aber… was hat den Mann geformt, den wir in der Mos Eisley Cantina kennenlernen? Es geht nicht so sehr um seine konkrete Geschichte. Es geht darum, was ihn als Person ausmacht. In der Cantina ist seine Entwicklung noch nicht abgeschlossen. Akira Kurosawa sagte einst: ‚Die Helden sind die, die sich noch ändern, die Bösen sind festgefahren.‘ Auch Harrison ist in ‚Das Erwachen der Macht‘ jemand, der sich immer noch entwickelt.“

    Die Aussage von Lawrence Kasdan, der auch an den „Star Wars“-Episoden 5,6 und 7 mitschrieb, ähnelt der von Kathleen Kennedy, über die wir im August 2015 berichteten. Kennedy koordiniert als Produzentin alle kommenden „Star Wars“-Filme, ob Spin-off oder Hauptlinie. Ihr nach soll im „Han Solo“-Ableger nicht die komplette Vergangenheit der Titelfigur ausgeleuchtet werden.

    Dafür soll es einiges zu lachen geben – passenderweise wird der Film von Phil Lord und Chris Miller inszeniert, die nach „The LEGO Movie“, sowie „21“ und „22 Jump Street“ die aktuelle Top-Wahl in Hollywood sind, wann immer es um flotte Action-Komödien geht.

    facebook Tweet
    Ähnliche Nachrichten
    Das könnte dich auch interessieren
    Back to Top