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    "Bad Boys 3": Regisseur Joe Carnahan spricht über die Altersfreigabe und die Bösewichte im Sequel
    Von Markus Trutt — 07.11.2016 um 17:08

    „Bad Boys 3“-Regisseur Joe Carnahan versprach bereits, mit dem neuen Teil der Action-Reihe die beiden Vorgänger in den Schatten zu stellen. Voller Euphorie sprach er nun auch über den aktuellen Stand der Produktion und die angepeilte Altersfreigabe.

    Sony Pictures
    Viel ist noch nicht bekannt über den dritten Teil der „Bad Boys“-Reihe, der aktuell unter dem Titel „Bad Boys For Life“ firmiert. Fest steht lediglich, dass Martin Lawrence und Will Smith als Hauptdarsteller zurückkehren werden, auf dem Regiestuhl aber Joe Carnahan („Smokin‘ Aces“, „The Grey - Unter Wölfen“) Michael Bay beerben wird. Carnahan ist bereits Feuer und Flamme für die Produktion und ließ sich von Collider nun zumindest ein paar vage Informationen zum Inhalt, den Gegenspielern und der möglichen Altersfreigabe von „Bad Boys 3“ entlocken.

    Dabei bestätigte der Filmemacher zuallererst noch einmal, dass auch die große Zeitspanne zwischen „Bad Boys 2“ und „Bad Boys 3“ thematisiert und aufgezeigt wird, welche Entwicklungen die beiden Hauptfiguren in den 15 Jahren durchgemacht haben, die nicht spurlos an ihnen vorübergegangen sind. Großen Wert würde er einmal mehr auf die unterhaltsame Dynamik zwischen den zwei unterschiedlichen Protagonisten legen, die ihn überhaupt erst dazu brachte, den Job zu übernehmen.

    Mit was für einem Fall und welchen Schurken es die beiden knallharten Polizisten Mike Lowrey (Smith) und Marcus Burnett (Lawrence) diesmal zu tun bekommen, wollte Carnahan aber nach wie vor nicht verraten. Doch enthüllte er immerhin, dass sie in ihrem dritten Leinwandeinsatz gleich mit mehreren Gegenspielern konfrontiert werden: „Es war nicht schwer, auf einen Antagonisten zu kommen. Über all die Jahre wurden viele Feinde gemacht und alles Mögliche angesammelt. Doch mehr werde ich nicht sagen, da dies die Besonderheit dessen ruinieren würde, wer unser Antagonist ist, da ich glaube, dass es sehr cool ist. Es ist nicht eine einzelne Person, es ist eine mehrköpfige Hydra, so viel sei verraten. Es funktioniert wundervoll.“

    Daneben äußerte sich Carnahan auch bereits zur angestrebten Altersfreigabe des Films. Zwar hätten diesbezüglich noch keine Diskussionen stattgefunden, doch zeigte sich der Filmemacher sehr zuversichtlich, dass „Bad Boys 3“ in den USA – wie die beiden Vorgänger – ein R-Rating (Zutritt für Jugendliche unter 17 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen) bekommen wird. Gerade bei so großen Produktionen wie „Bad Boys“ gehen Studios mit dem niedrigeren PG-13-Rating gerne auf Nummer sicher, um ein größeres Publikum in die Kinos zu locken. Allerdings hat allein „Deadpool“ mit einem weltweiten Einspiel von fast 800 Millionen Dollar in diesem Jahr eindrucksvoll demonstriert, dass ein R-Rating kein Hindernis für großen Erfolg ist. Das führt auch Carnahan als Beispiel an, neben dem kommenden Wolverine-Solo-Abenteuer „Logan“ und der „Matrix“-Trilogie. Hierzulande waren „Bad Boys - Harte Jungs“ und „Bad Boys II“ (in der ungekürzten Fassung) beide ab 18 Jahren freigegeben, wobei die Freigabe des ersten Teils nach einer Neuprüfung von der FSK im vergangenen Jahr auf 16 herabgestuft wurde.

    Joe Carnahan ist jedenfalls guter Dinge, was sein „Bad Boys“-Sequel angeht, nicht zuletzt dank der tatkräftigen Unterstützung von Hauptdarsteller Will Smith, mit dem er sich bei der langwierigen Arbeit am Drehbuch laut eigener Aussage regelmäßig austauschte. Vom Ergebnis können wir uns dann ab dem 11. Januar 2018 überzeugen, dann soll „Bad Boys For Life“ in den deutschen Kinos starten.



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