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    "The Shining" als Inspiration: Horror-Ausrichtung von "X-Men: New Mutants" bestätigt
    Von Markus Trutt — 21.09.2017 um 13:30

    Schon Regisseur Josh Boone stellte in Aussicht, dass sein „X-Men“-Ableger trotz der jungen Protagonisten kein typischer Young-Adult-Streifen, sondern vielmehr ein waschechter Horrorfilm wird. Die Fox-Chefin stößt nun in ein ganz ähnliches Horn.

    Warner Bros. / Marvel

    Bei der Flut an Comicadaptionen und wachsenden Universen wird es immer wichtiger, sich mit den einzelnen Filmen von der Masse abzuheben. Dessen ist sich auch 20th-Century-Fox-Chefin Stacey Snider bewusst, deren Studio die Rechte an den Marvel-Comics um die X-Men hält. Aktuell sind gleich mehrere neue Filme aus der Welt der Mutanten geplant. Um einer Franchise-Müdigkeit vorzubeugen, sollen sich diese aber deutlich voneinander unterscheiden und eine jeweils eigene Persönlichkeit haben, wie Snider gegenüber Variety bestätigte. Im Zuge dessen enthüllte sie etwa die ungewöhnlichen Inspirationsquellen für den Ableger „X-Men: New Mutants“ und damit auch Details zu dessen Setting.

    "Breakfast Club" trifft "Einer flog über das Kuckucksnest" trifft "Shining"

    Beim Sprechen über die Ausrichtung von „New Mutants“ zog Snider Vergleiche zu gleich drei Filmklassikern: „In ‚New Mutants‘ geht es um Teenager, die sich gerade erst mit ihren Kräften vertraut machen. Es ist, als würde man Mutanten in ihrer Pubertät beobachten, sie können ihre Impulse nicht kontrollieren und sind deshalb gefährlich. Die einzige Lösung ist es, sie in ein ‚Breakfast Club‘-Nachsitzen, eine ‚Kuckucksnest‘-Anstalt zu stecken. Das beschützt die Menschen außerhalb, ist innerhalb der Gruppe jedoch seltsam und explosiv.“

    Generell sei der Film damit mehr wie Stanley Kubricks legendäre Stephen-King-Verfilmung „Shining“ als eine typische Geschichte über Teenager, die die Welt retten wollen. So beschreibt Snider „New Mutants“ eher als Geisterhaus-Horror mit hormonell verrücktspielenden Teenagern, die erstmal mit ihren eigenen Problemen klarkommen müssen, bevor sie sich um den Rest der Welt kümmern.

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    Das deckt sich mit bisherigen Meldungen zum „X-Men“-Spin-off – so etwa auch mit Aussagen von Regisseur und Co-Autor Josh Boone („Das Schicksal ist ein mieser Verräter“), der seinen Film schon vor einigen Monaten als waschechten Horror-Streifen bezeichnete und teilweise Bezüge zu den gleichen Klassikern wie Snider herstellte. So dienten Boone vor allem die düsteren, surrealen „X-Men“-Arbeiten des Zeichners Bill Sinkiewiecz als Inspiration, die sich dem Regisseur zufolge so anfühlten, als würde „Shining“-Autor Stephen King auf „Breakfast Club“-Regisseur John Hughes treffen.

    Wie das Ganze auf der großen Leinwand aussehen wird, erfahren wir ab dem 12. April 2018. Dann müssen sich unter anderem „Game Of Thrones“-Star Maisie Williams und „Split“-Entführungsopfer Anya Taylor-Joy mit der Ausbildung ihrer übernatürlichen Kräfte innerhalb einer geheimen Forschungseinrichtung arrangieren. Was es genau mit den New Mutants auf sich hat, haben wir euch im nachfolgenden Video einmal zusammengefasst:

     

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