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    "Wonder Woman 2": Wegen "Star Wars 9" soll die Fortsetzung früher als geplant kommen
    Von Woon-Mo Sung — 14.11.2017 um 09:33

    Nach dem großen Erfolg von „Wonder Woman“ ist eine Fortsetzung die logische Konsequenz. Regisseurin Patty Jenkins ist wieder mit dabei und wie jetzt bekannt wurde, soll Diana Prince früher als geplant ihr neues Abenteuer im Kino bestreiten.

    Warner Bros.

    Im Kinojahr 2017 war „Wonder Woman“ eindeutig eine der positivsten Erfolgsgeschichten. Nicht nur hat der Film kommerziell eingeschlagen wie eine Bombe und in der Folge mehrere Rekorde gebrochen – das Werk von Regisseurin Patty Jenkins mit Gal Gadot in der Hauptrolle wurde auch von den Kritikern gelobt, was bei den bis dato erschienenen Filmen im DCEU wie zum Beispiel „Batman V Superman: Dawn Of Justice“ oder „Suicide Squad“ nicht der Fall war. Dass man im Hause Warner sogleich eine Fortsetzung in Angriff genommen hat, scheint nur logisch. Und Fans bekommen das Sequel nun früher zu sehen als bisher geplant, denn laut The Hollywood Reporter wurde der Kinostart von „Wonder Woman 2“ verschoben.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Wonder Woman"

    Bis jetzt war das neue Leinwandabenteuer von Diana Prince alias Wonder Woman von Warner für eine Veröffentlichung am 13. Dezember 2019 vorgesehen. Doch nun wurde der US-Start auf den 1. November desselben Jahres vorverlegt. Als Grund liegt die starke Konkurrenz von Disney mit „Star Wars 9“ nahe.

    Der neunte Teil der Sternensaga sollte eigentlich schon im Mai 2019 anlaufen, doch weil man sich bei Disney mit Regisseur Colin Trevorrow überworfen hat, bekommt nun dessen Ersatz J.J. Abrams mehr Zeit zugesprochen, um das Projekt auf Erfolgskurs zu bringen. Deshalb wurde der Veröffentlichungstermin auf den 20. Dezember 2019 verschoben (in Deutschland wird es der 19. Dezember sein). Mit „Star Wars“ als Mitbewerber, der nur eine Woche später starten würde, sollte sich die titelgebende Heldin offenbar nicht anlegen.

    Wie Collider ausführt, wird es in der ersten Novemberwoche weit weniger Druck von der Konkurrenz geben – wahrscheinlich bis auf „James Bond 25“, der eine Woche später in den Kinos startet. Da aber für den neuen Agentenfilm noch kein Regisseur gefunden wurde und aktuell sogar ein Studio für den internationalen Vertrieb wegen eines Bieterkriegs um die Rechte an der Marke fehlt, könnte der Termin ebenfalls noch nach hinten verschoben werden.

    Gal Gadot in "Wonder Woman 2" sicher dabei

    Dass Gal Gadot für „Wonder Woman 2“ erneut die Hauptrolle bekleiden soll und wird, ist angesichts des Erfolgs des ersten Films – vor allem auch dank ihrer großartigen Darbietung – nur logisch. Jüngst machte jedoch ein Gerücht die Runde, wonach die Schauspielerin damit drohen würde, dem Sequel eine Absage zu erteilen, sollte der wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung in Verruf geratene Brett Ratner mit seiner Produktionsfirma Ratpac-Dune Entertainment mit dem Film verbunden sein. Ratpac-Dune finanzierte schon den ersten Teil mit.

    Dem für gewöhnlich bestens informierte Branchenmagazin Deadline ist allerdings zu Ohren gekommen, dass das Gerücht falsch sei. Gadot sei definitiv mit an Bord und Ratpac-Dune sei nicht dazu verpflichtet, die Fortsetzung in irgendeiner Form zu finanzieren. Dem Bericht zufolge endet die Zusammenarbeit mit Warner im April 2018.

     

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