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    Neu auf Netflix: Einer der kreativsten Horrorfilme der letzten Jahre
    Von Christoph Petersen — 15.07.2018 um 18:30

    Eine eigentlich ganz simple Idee für einen Horrorfilm, die aber etliche kleine, kreative Inszenierungseinfälle nach sich zieht – das ist David F. Sandbergs Grusel-Schocker „Lights Out“, der ab heute auf Netflix zu sehen ist.

    Warner Bros.

    Was nicht viele wissen: „Saw“ war zuerst ein kleiner Low-Budget-Kurzfilm, bevor Regisseur James Wan die Möglichkeit erhielt, seine Badezimmer-Folter-Orgie zu einem Spielfilm (und im Anschluss zu einem ganzen Franchise) auszubauen. Bei dem von ihm produzierten „Lights Out“, der ab sofort in Deutschland auf Netflix zu sehen ist, gibt Wan diese Chance nun an einen anderen Filmemacher weiter: Der schwedische Regisseur David F. Sandberg hat nämlich ebenfalls zuerst einen Horror-Kurzfilm mit einer ganz simplen Idee inszeniert, den ihr euch hier anschauen könnt (am besten vorher das Licht im Zimmer ausmachen, dann wirkt er noch besser):

    Das Konzept ist simpel: ein Monster, das nur im Dunkeln existiert. Und es hat auch funktioniert: „Lights Out“ war nicht nur an den Kinokassen ein Hit, sondern hat David F. Sandberg auch den Durchbruch in Hollywood beschert – dort hat er anschließend nämlich nicht nur das Horror-Sequel „Annabelle 2“ inszeniert, er arbeitet aktuell auch an dem DC-Superhelden-Blockbuster „Shazam!“.

    Lohnt sich das Streamen?

    Wir geben „Lights Out“ 3,5 von 5 Sternen – damit liegen wir leicht über dem internationalen Kritikerschnitt, der sich aktuell so etwa bei 3 von 5 Sternen eingependelt hat. Dabei loben wir vor allem die einfalls- und abwechslungsreichen Regieeinfälle: „Neben auf der Hand liegenden Sperenzchen mit Lichtschaltern, Taschenlampen und Bewegungsmeldern hat der Spielfilmdebütant nämlich noch eine ganze Reihe von Lichtquellen für seine inszenatorischen Kabinettstückchen gefunden, die weit weniger offensichtlich sind – darunter etwa das Mündungsfeuer einer Pistole oder das automatische Aufblinken eines Wagens, den man mit einer Funkfernbedienung öffnet.

    Die Story startet zwar stark, lässt dann aber ähnlich stark nach, sobald sich die Schockmomente immer mehr in den Vordergrund drängen. Unser Fazit lautet deshalb auch:In den Gruselszenen ebenso wirkungsvoller wie kreativer Schocker, aber drumherum wird etwas zu viel Zeit mit nicht zwingend nötigen Erklärungen vergeudet.“ Unsere vollständige Kritik zu „Lights Out“ könnt ihr hier nachlesen:

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Lights Out"

    Und wenn ihr Bock auf noch mehr guten Horror auf Netflix habt, haben wir in diesem Artikel noch mal die besten aktuell verfügbaren Gruselfilme auf der Streaming-Plattform für euch zusammengefasst:

    Die aktuell besten Horrorfilme auf Netflix

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