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    "Joker": Joaquin Phoenix muss offenbar in die berühmteste Anstalt der DC-Comic-Geschichte
    Von Tobias Mayer — 19.12.2018 um 18:42

    Der Film darüber, wie der Comedian Arthur Fleck zum irren Clown und Batman-Widersacher wird, ist im Kasten. „Joker“-Regisseur Todd Phillips teilte zur Feier des Tages ein Bild, auf dem ein Hinweis zu einem der Handlungsorte steht: Arkham Asylum.

    Senator Filmverleih / DC Comics

    In „Joker“ erzählt Regisseur Todd Phillips („Hangover“) von einer traurigen Verwandlung, bei der am Ende ausgerechnet ein Clown herauskommt. Arthur Fleck (Joaquin Phoenix) versucht sich in den 80ern als Stand-up-Komiker, aber er wird aus- statt angelacht und deswegen erst wütend und dann verrückt sowie kriminell. Comicleser und Zocker der „Arkham“-Videospielreihe wissen, dass Superschurken wie der Joker (aber auch Poison Ivy, Two-Face und Killer Croc) bei DC traditionell in die Psychiatrie Arkham Asylum verfrachtet werden.

    Auf dem Foto, das Todd Phillips nun zum Abschluss der Dreharbeiten auf Instagram postete, ist ein Hinweis, demnach auch der „Joker“-Film in Arkham Asylum spielt:

    Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

    That’s a wrap on production. Thanks to the greatest crew NYC has to offer. It was a fun shoot— but we’re not there yet. #editingroom

    Ein Beitrag geteilt von Todd Phillips (@toddphillips1) am

    Keine unbeaufsichtigten Patienten erlaubt“ – so steht es auf der Wand hinter Todd Phillips geschrieben. Wenn ein Regisseur zur Bewerbung seines neuen Films ein Foto veröffentlicht, dann wird dort auf jedes Detail geachtet. Gerade bei Comicverfilmungen sind solche Posts ein gerne genutztes Mittel, Fans mit Indizien heiß zu machen – und bei einem Satz wie dem auf Todd Phillips‘ neuem Bild müssen DC-Anhänger nun mal direkt an Arkham denken, die berühmteste Anstalt der DC-Comic-Geschichte. Vielleicht endet dort die Reise für den Joker des neuen Films, vielleicht bricht er aber auch direkt wieder aus…

    Das Besondere an "Joker"

    „Joker“ wird keine direkte Verbindung zu den Filmen des sogenannten DC Extended Universe haben. Der von Joaquin Phoenix gespielte Klapsen-Clown ist also nicht dieselbe Figur wie Jared Letos Joker aus „Suicide Squad“. Wir kennen das Prinzip längst aus den Comics: Auch im Kino will DC künftig wieder Geschichten erzählen, in denen bekannte Figuren jeweils neu interpretiert werden, anstatt dass alles bis ins letzte Detail miteinander verbunden ist (so wie als nächstes in „Aquaman“, der am 20. Dezember 2018 startet und in genau derselben Welt spielt wie „Batman V Superman“ & Co.).

    „Joker“ läuft am 17. Oktober 2019 an. Zur Besetzung gehören Brett Cullen als Thomas Wayne (bekannt als Batmans Papa), Zazie Beetz (bekannt aus „Deadpool 2“) sowie Robert De Niro (bekannt als Schauspielerlegende in Oscar-Filmen sowie als geiler Opa in „Dirty Grandpa“).

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