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    "RoboCop Returns": Neuer Regisseur für das Kultfilm-Sequel ist gefunden

    Nach dem Ausstieg von Neill Blomkamp ist es zuletzt still um „RoboCop Returns“ geworden. Nun hat die Sci-Fi-Action-Fortsetzung zum originalen „RoboCop“ von 1987 aber endlich einen neuen Regisseur an Bord.

    Metro Goldwyn Mayer (MGM)

    Der Hollywood Reporter berichtet: RoboCop Returns“ hat mit dem „Little Monsters“-Regisseur Abe Forsythe einen neuen Regisseur gefunden.

    Edward Neumeier und Michael Miner, die Autoren des originalen „RoboCop“ von 1987, werden produzieren und haben bereits vor einiger Zeit in Zusammenarbeit mit „Terminator: Dark Fate“-Autor Justin Rhodes ein Skript verfasst. Dieses sollte ursprünglich von „District 9“-Regisseur Neill Blomkamp verfilmt werden, der das Projekt aber in diesem Jahr verlassen hat. Abe Forsythe wird das Material nun überarbeiten.

    Franchise-Reset im Stil von "Terminator: Dark Fate"

    Wie es dieses Jahr „Terminator: Dark Fate“ und vorangegangenes Jahr „Halloween“ vormachten, wird der nächste „RoboCop“-Film alle Franchise-Einträge seit dem ersten Film von 1987 ignorieren. Das heißt, „RoboCop Returns“ soll direkt an das Original anknüpfen, der etwas unbeliebtere „RoboCop 2“ und der merklich unbeliebtere „RoboCop 3“ werden aus dem Kanon gestrichen.

    Ähnlich verfuhr bereits die „RoboCop“-Fernsehserie von 1994.

    Hat ein neuer "RoboCop" Erfolgsaussicht?

    Ob der nächste Anlauf gelingen wird, das „RoboCop“-Franchise trotz seiner unverkennbar in den 80ern verwurzelten Prämisse zu modernisieren, muss sich zeigen. Das Mitwirken der Original-Autoren ist natürlich erfreulich, aber für sich keine Hit-Garante. Auch beim hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Remake von 2014 – in der FILMSTARTS-Kritik mit 3,5 Sternen bewertet – waren sie mit an Bord.

    Zumindest ist davon auszugehen, dass Forsythe einlösen wird, was auch schon Blomkamp versprach: „RoboCop Returns“ soll wieder brutal und satirisch und damit tonal näher an Paul Verhoevens kultigem Original sein als es bei der 2014er-Neuauflage der Fall gewesen ist. Auch Forsythes jüngste Regie-Arbeiten „Little Monsters“ und „Down Under“ halten sich vor allem in diesen Bereichen nicht sonderlich zurück.

    Und womöglich konnte Forsythe MGM ja mit einer wirklich zündenden Idee überzeugen, das Projekt mit ihm am Steuer wieder in Fahrt zu bringen. Denn angesichts des gegenwärtig höchst bescheidenen Kinokassen-Erfolgs von „Terminator: Dark Fate“ ist es eine kleine Überraschung, dass gerade jetzt ein Reboot mit ganz ähnlichen Voraussetzungen vorangetrieben wird.

    Darum geht's in "RoboCop"

    Polizist Alex Murphy lässt bei einem Einsatz sein Leben. Doch mit neuster Technologie wird er in einem Roboter-Körper wiederbelebt und als omnipotenter Gesetzeshüter auf Streife geschickt. Denn fortan ist er um ein Vielfaches effizienter und nahezu unaufhaltsam. Doch Erinnerungen an sein menschliches Leben dringen nach und nach an die Oberfläche. Und sein Mörder ist nach wie vor auf freiem Fuß.

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