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    Neu bei Amazon Prime Video: Ein episches Sci-Fi-Spektakel der "Herr der Ringe"-Macher
    Von Daniel Fabian — 18.08.2020 um 08:00

    Eigentlich sollte er der Startschuss einer neuen Kino-Saga sein, aus der nach dem Untergang an den Kinokassen aber wohl nichts wird. Wir finden: „Mortal Engines: Krieg der Städte“ lohnt sich dennoch – ab heute gibt’s den Film im Amazon-Prime-Abo.

    Universal / Amazon

    Bereits Jahre bevor er nach „Der Herr der Ringe“ auch „Der Hobbit“ verfilmte, sicherte sich Oscarpreisträger und Fantasy-Ass Peter Jackson die Filmrechte für „Mortal Engines: Krieg der Städte“. Gemeinsam mit Partnerin Fran Walsh, die seit den späten 80ern an allen Filmen des Regisseur mitwirkte, sowie mit spektakulären Bildern, für die er seine legendäre Effektschmiede Weta an Bord holte, wollte er mit „Krieg der Städte“ eigentlich eine neue epische Kino-Saga ins Rollen bringen.

    Basierend auf dem gleichnamigen Roman* von Philip Reeve ist „Krieg der Städte“ nämlich nicht mehr als der Einstieg in das futuristisch-dystopische Steampunk-Universum, das in drei weiteren Romanen* weitergesponnen wurde. Nach dem fast schon historisch schlechten Abschneiden an den Kinokassen (der Film brachte Studio Universal angeblich ganze 174 Millionen Dollar Verlust ein) dürften sich weitere Filme allerdings erledigt haben. Schade, finden wir.

    Dass der erste Film nämlich durchaus seine Qualitäten hat und Lust auf mehr macht, könnt ihr ab sofort bequem mit eurem Prime-Abo feststellen:

    „Mortal Engines: Krieg der Städte“ ist ab heute im Abo bei Amazon Prime Video enthalten*.

     

    Darum geht’s in "Mortal Engines: Krieg der Städte"

    Nachdem die Erde vor Tausenden von Jahren durch eine verheerende Katastrophe verwüstet wurde, werden die Ressourcen immer knapper. Und die einzelnen Städte reißen sich nicht nur darum, sondern stehen mittlerweile auch auf riesigen Rädern, auf denen sie die Erdoberfläche abgrasen.

    Für den Stadtbewohner Natsworthy (Robert Sheehan) ändert sich eines Tages jedoch alles, als er auf die junge Hester (Hera Hilmar) trifft. Nachdem ihre Stadt vom einstigen London überrollt wurde, hat sie nämlich nur noch ein Ziel: Sie will Londons Anführer, den finsteren Thaddeus Valentine (Hugo Weaving), zur Rechenschaft ziehen und den Mord an ihrer Mutter rächen.

    Bildgewaltiges Steampunkt-Feuerwerk

    Peter Jackson hatte als Drehbuchautor und Produzent zwar großen kreativen Einfluss, gab die Regie allerdings an Effektspezialist Christian Rivers ab, der für seine Arbeit an Jacksons „King Kong“ immerhin mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Ganz überraschend kommt es also nicht, dass die „Mortal Engines“-Verfilmung vor allem visuell beeindruckt.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu „Mortal Engines: Krieg der Städte“

    Nicht so episch wie „Herr der Ringe“, bietet der Film immerhin ein kurzweiliges Action-Feuerwerk für Steampunk-Fans, das uns durchaus überzeugt hat. In der FILMSTARTS-Kritik gibt’s dafür trotz offensichtlicher Schwächen immer noch gute 3,5 von 5 möglichen Sternen.

    So hätte es in "Mortal Engines 2" weitergehen können

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