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    "1000 Zeilen": "Fack Ju Göhte"-Star Elyas M’Barek im neuen "Skandal"-Film von Bully
    Von Tobias Mayer — 15.02.2021 um 16:20
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    Michael Bully Herbig verfilmt den Fall des Reporters Claas Relotius, der für seine Reportagen gefeiert wurde – bis sich herausstellte, dass sie in großen Teilen erfunden waren. Die Hauptrollen übernehmen Elyas M'Barek und Jonas Nay.

    Netflix

    Mit seinem DDR-Thriller „Ballon“ hat Regisseur Michael „Bully“ Herbig 2018 einen alles andere als lustigen Film vorgelegt, nachdem er zuvor vor allem für seine Komödien bekannt war, allen voran „Der Schuh des Manitu“ und „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“. Herbigs nächster Kinofilm dürfte dann wieder ziemlich lustig werden, aber auf bissige und nicht auf alberne Art:

    Wie schon länger bekannt ist, wird er den Skandal um Claas Relotius verfilmen. Inspiriert durch das Sachbuch „Tausend Zeilen Lüge“ von Juan Moreno geht es in Michael Herbigs Medien-Satire „1000 Zeilen“ um einen preisgekrönten, jungen Journalisten, der in der Branche massiv gehypt wird – bis sich herausstellt, dass vieles in seinen beliebten Reportagen einfach nur von ihm erfunden wurde.

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    Hauptdarsteller Elyas M'Barek und Jonas Nay

    Elyas M'Barek, jüngst im Netflix-Beziehungsdrama „Was wir wollten“ zu sehen, spielt einen Journalisten namens Romero. Er ist dem echten Journalisten Juan Moreno nachempfunden, der die Fälschungen aufdeckte (und das Buch darüber schrieb). Jonas Nay aus „Deutschland 83-89“ spielt Lars Bogenius, also den Claas Relotius des Films.

    Die Namen sind ein bisschen anders, im Kern aber soll es im „1000 Zeilen“-Film um den größten Medien-Skandal der jüngeren deutschen Geschichte gehen – der vor allem deswegen so brisant war, weil sich die Frage stellte, warum Claas Relotius bei seinem Arbeitgeber SPIEGEL mit den Fälschungen so lange durchkommen konnte.

    Die Dreharbeiten zu „1000 Zeilen“ sollen im Sommer beginnen, Kinostart dürfte 2021 sein. Im Oktober 2020 wurde bekannt, dass auch Netflix Interesse am Fall Relotius habe, allerdings in Form eines Doku-Dramas (wahrscheinlich als Serie).

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